

"The most revolutionary group in the history of rock 'n' roll.
Eine Band, auf die das häufig so gedankenlos verwendete Diktum „eine Legende“ zweifelsohne zutrifft. Eine der einflußreichsten Bands der Rockgeschichte. Und, wie der legendäre Kritiker Lester Bangs gesagt hat: die revolutionärste Band der Rockgeschichte...
Gegründet als Punk-Band aus dem Umfeld der Gang of Four in Leeds 1977, wandten sich die Mekons in den 90er Jahren zunehmend dem US-amerikanischen Country zu - heute nennt man es: Americana. Oder nennt es einfach: Folkrock? Folk-Punk? Oder wie es die Band selbst beschreibt: "These twisted folk have laughed more laughs, cried more tears and writ more tunes than you can shake a stick at whilst building a reputation as one of the very best live bands on the planet."
Immer aber waren die Mekons dezidiert politisch, ohne sich, ihre Haltung oder ihre Musik jemals zu "verkaufen": Ihre erste Single "Where Were You" brachte ihnen einen veritablen Undergrounderfolg ein, 1984 unterstützten die Mekons auf Konzerten den Streik der britischen Bergarbeiter, das 1998 erschienene "Me" beschäftigt sich mit dem neoliberalen Egoismus der 90er Jahre. "Politisch" aber auch im ureigensten Sinn der Band-Konstruktion, und darin Bands wie Bratsch oder Lambchop nicht unähnlich: "Mekons are more than a band and more than a bunch of cracking musicians who play in various other bands. Throughout their history they have worked collaboratively and collectively with everything credited to the band, never to individuals." Oder, wie es Jon Langford ausdrückt: "Everytime we have tried to split up we have found ourselves in the pub the next day. You can split up from your spouse but you can’t leave the Mekons."
O.k., die Band spricht nicht gern über ihre einzelnen Mitglieder, aber hey, wenn irgendeine andere Band dieses Planeten mit Musikern wie Jon Langford, Sally Timms, Lu Edmonds (Weltmusikstar seit 3 Mustaphas 3-Zeiten), Steve Goulding (von Gang of Four über David Bowie bis zu Nick Lowe), Susie Honeyman oder Rico Bell gesegnet wäre, würden die Medien über ein "All Star-Projekt" raunen. Die aktuelle Besetzung hat sich seit Mitte der 80er Jahre nicht verändert. Die Musiker sind immer nur als Band aufgetreten, haben gemeinsam gearbeitet und das Resultat dem Kollektiv zugeschrieben, nicht einzelnen Individuen.
"Three decades on, the Mekons are a veritable institution, but they're a still-evolving and effective one." (Mojo, 4 Sterne)
Nun erscheint ein neues Album, und die Band geht wieder auf Tour und wer das Glück hatte, die Mekons im Mai auf einigen Schweizer Clubshows und Festivals zu sehen, wird zustimmen: eine der besten Live-Bands unserer Tage, eine der originellsten, mutigsten, humorvollsten und punkigsten denkbaren Bands ist zurück auf den Bühnen.
Die Pioniere des Punkfolk, diese ewige Institution des Protests, melden sich also nach vier Jahren mit einem neuen Album, ihrem sage und schreibe 26sten, zurück. Elf Songs, vollgeladen mit allen Elementen, die den musikalischen Werdegang der Band pflastern. „Insurgent Country“, rebellischen Country, nennt die Band die Musik, die sie heute präsentiert, gespielt auf meist akustischen Gitarren, Banjo, Bouzouki, Geige und E-Bass. Und natürlich mit viel Gesang und bissigen Texten.
„Sehr geehrte Damen und Herren, die Mekons präsentieren Ihnen ein Album, wie Alben schon immer waren: Einen Pappkarton voll mit frechen und klobigen 78er-Schellack-Platten. Lassen Sie uns einen Spaziergang den Weg der Erinnerung entlang machen, in die Welt vor dem Ersten Weltkrieg ... in die Edwardsche Ära, zu den frechen Schelmen von vor hundert Jahren. In eine gemütliche nostalgische (britische) Welt mit Cricket auf der Dorfwiese, mit gestreiftem Blazer oder Segeljacke den Fluss entlang schippernd, zu den Ausflügen mit Hund und Picknickkorb, zum gemeinsamen Singen, zu den Mätressen und Ehefrauen, zum Mystizismus, zu den Geheimbünden, zu gefährlicher Dichtung und der radikalen Modern Art, zu Freud, landesweiten Streiks, Revolution, Anarchisten, Bombern, britischen Konzentrationslagern... Huch, ist das wirklich schon 100 Jahre her?“
"Here’s to a band who have it all: tunes, creativity , humour, politics, brains, reliability, sex appeal....as their musicianship has deepened they have only made the old stuff sound better." (Village Voice)
"The Mekons have brought poetry, sexiness, and panache to the theme of getting by and making do, an adult theme if there ever was one." (Luc Sante)
"The most revolutionary group in the history of rock 'n' roll." (Lester Bangs)
"The Mekons have earned a reputation for the best live show around - an out of control party bursting with razor sharp wit and bouncy, rubber band rock. They're the best kept secret in rock'n'roll and you'll love 'em." (Interview Magazine)
Aktuelles Album:
Mekons, „Ancient & Modern, 1911-2011“
(Westpark Music)