News

02.05.2013 - 17:44

Bratsch

„Die älteste Boy-Group Frankreichs“, oder auch die „Balkan Blues Brothers.“

„Bratsch fährt dem Publikum in die Tanzbeine oder nimmt es auf Traumausflüge mit, und was die Band auch spielt, immer überzeugt sie durch musikalische Könnerschaft. Die Jungs haben es einfach drauf.“  (Wiglaf Droste)

Eine unserer erklärten Lieblingsbands im sage und schreibe 40stem Jahr ihres Bestehens kommendes Wochenende auf Kurztournee in Deutschland, dazu kommen einige Festivaltermine im Sommer.

 

Mudhoney

Nun - das ist ein Traum, der sich erfüllt: Mudhoney, die Grunge-Urväter, mit weiteren Deutschland-Daten nach ihrem sensationellen, ausverkauften Berlin-Konzert 2009 und dem Doppelkonzert mit Rocket From The Tombs in München im Mai letzten Jahres (natürlich ebenfalls ausverkauft). Auf der DVD "Live: Berlin 1988" vom ersten Europaauftritt der Band um Mark Arm bekommt man einen Eindruck von den Geburtsstunden des Grunge: Das waren Zeiten! Wehende Haare, herumschleudernde Gitarren, Post-Punk-Proto-Grunge! Aber viel anders ist es auch heute nicht - der "in Würde gealterte" (Intro) Mark Arm ist auch heute noch ein grandioser Performer, die Band rockt sowas von, es ist ein Fest, sich von dieser urgewaltigen Band neunzig faszinierende Minuten wegtragen zu lassen.

"Mark Arm gab den charismatischen Shouter, die Rhythmusgruppe um Basser Guy Madison und Superdrummer Dan Peters sorgte für den nötigen Druck, den Steve Turner mit Gitarren-Fuzz-Attacken perfekt füllte (...) Das Publikum war euphorisch." (Visions Live-Kritik)

Vor kurzem ist das neue Studioalbum von Mudhoney "Vanishing Point" erschienen.

"Als wäre die Stimmung noch nicht kurz vor der Eskalation, peitscht das markante Proto-Grunge-Riff durch die Halle: "Touch Me I'm Sick". Mark Arm erinnert beim einzigen Deutschlandkonzert seiner Mudhoney nicht zum ersten Mal an die Stooges. Das Feuerwerk an Hits, das Mudhoney über zwei hitzige Stunden abschießt, betont die eigene Legende." (Dirk Wagner, Musikexpress, Live-Kritik 2012) 

Support Act: Treatment (Australia) 

 

Camper Van Beethoven

Neu in unserer Agentur (die letzte Tour vor acht Jahren hat mein ehemaliger Mitarbeiter und verstorbener Kollege Jens Pape gebucht, R.I.P.!): Die legendäre Band aus Kalifornien um die Gitarristen David Lowery (Cracker) und Greg Lisher sowie den Multiinstrumentalisten Jonathan Segel. "In der zweiten Hälfte der Achtziger gab es nur wenige bessere amerikanische Indie-Bands." (Tip Berlin)

"Als sich Camper Van Beethoven 1989 trennten, hatten sie die seltsamste, die melancholischste und anrührendste Folk-Country-Psychedelia-Hillbilly-Studenten-Platte aller Zeiten aufgenommen: 'Key Lime Pie'." (Rolling Stone)

"Ein irrwitziger Mix aus Westcoast- und Indie-Rock, Ska, Blues und Americana." (Musikexpress)

Polka, Country, Prog-Rock, Mexikanisches oder ein Hauch Hollywood-Schmalz sowie exzentrischer Pop - Camper Van Beethoven sind eine "Kult-Combo, die zu den Pionieren der Indie-Bewegung zählen" (MM).

Das neue Meisterwerk "La Costa perdida" orientiert sich ein wenig am Beach-Boys-Sound der frühen siebziger Jahre - "Californian Gothic", schreibt Arne Willander im Rolling Stone. Fünfköpfige Band, endlich wieder auf Tour.

 

An Intimate Evening with Lucinda Williams featuring Doug Pettibone:

Ich würde mich auf den Tisch jeder Songwriterin der Erde stellen und sagen: „Sorry, aber Lucinda Williams ist die beste Songwriterin unserer Zeit!“ Und: „Lucinda Williams ist eine der besten Rockerinnen unserer Tage!“ Und: „Lucinda Williams ist eine der besten Performerinnen, die man heutzutage auf den Bühnen erleben kann!“

„Für ihre poetische Direktheit wird Lucinda Williams seit je zu Recht gerühmt", schrieb die „FAZ“ in einem Geburtstagsgruß zum, unglaublich. Sechzigsten der Künstlerin in diesem Jahr. Und sie hat inzwischen längst "ihren eigenen Country-Rock-Acker bestellt und mit den Pfosten des Blues umzäunt" (FAZ).

Die "Glut der Flackerstimme" (Die Zeit) ist unverwechselbar: „Sie überrascht mit üppig strahlenden Momenten, die lange nachglühen, wenn das Licht abgedreht wurde".

Leider, Lucinda Williams war "selten in Deutschland, aber immer ein Erlebnis" (Berliner Zeitung), zuletzt spielte sie 2009 drei Konzerte hierzulande, darunter beim Festival in Rudolstadt und beim Berliner Citadel Music Festival (mit Calexico und Lambchop - ein magischer Abend...). Sie ist "die singende Seele der Südstaaten (...) außerordentlich!" (Tagesspiegel), mehrfache Grammy-Gewinnerin, in den USA Hitparadenstürmerin und hat auch in Europa eine treue, große Fangemeinde. Im letzten Jahr erschien ihr famoses Album "Blessed" (Universal), „eine magische, erschreckende, berückende Momentaufnahme der großen Songschreiberin, ein Triumph über die Banalität amouröser Zerwürfnisse (...) die glühende Fluppe in der Hitze der Nacht (...) unangefochtene Meisterschaft" (Rolling Stone, 4 1/2 Sterne!).

Jüngst spielte Lucinda Williams zwei ausverkaufte Abende in der Londoner Royal Festival Hall beim London Jazz Festival, und Publikum und Kritik lagen ihr zu Füßen: "Lucinda Williams and her band played nearly four hours of the best live music you'll hear anywhere in the world" (Daily Mirror).  “A soulful lyricist to rival Dylan (...) she has earned every moment of her success" (Daily Telegraph, 5 Sterne).

Endlich können wir die große Lucinda Williams wieder in Deutschland präsentieren, wenn auch nur für zwei Konzerte: Zusammen mit ihrem langjährigen Partner an der Gitarre, Doug Pettibone, und einem Bassisten wird Lucinda Williams ganz besondere, akustische Shows spielen. Das Berlin-Konzert wird in Kürze bereits ausverkauft sein, für Hamburg gibt es derzeit noch ein paar mehr Karten, aber die Fans sollten sich beeilen, wenn sie die Ausnahmekünstlerin erleben wollen.

Achtung: Zur Einführung in die vielschichtige Welt der Lucinda Williams haben wir eine eigene Spotify-Playlist mit 27 Tracks aus der mehr als drei Jahrzehnte umfassenden Karriere der Musikerin zusammengestellt – wichtige Tracks ebenso wie seltene Coverversionen, Songs von gefeierten Soundtracks wie „True Blood“ ebenso wie Arbeiten mit John Prine, Amos Lee oder Chip Taylor sowie Live-Versionen ihrer Hits. Diese Playlist finden Sie hier: Lucinda Williams

 

25 Jahre Konzertagentur Berthold Seliger Jubiläumsfestival:

Patti Smith and her band - Calexico - Bratsch - Depedro

2013 feiern wir das 25jährige Bestehen der Konzertagentur. Zum 25. Geburtstag bereichert die Konzertagentur Berthold Seliger in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Veranstalter Trinity Music GmbH das Berliner Konzertgeschehen mit einem eigenen Festival – vier Bands spiegeln  die musikalische Bandbreite der Agentur wider:

Patti Smith and her band, Calexico, Bratsch und Depedro.

Patti Smith und ihre Band sowie Calexico werden volle Sets spielen (und Bratsch 45, Depedro 30 Minuten). Sozusagen ein Geburtstagsfeuerwerk anspruchsvoller und spannender Musik.

Ort: Citadel Music Festival, Berlin, Zitadelle

Datum: Dienstag, 2.Juli 2013 - Einlaß: 17.00 Uhr - Beginn: 18.00 Uhr


Diese Tourneen werden wir in den nächsten Rundbriefen ausführlich vorstellen oder haben wir bereits vorgestellt:

The Residents: Folgen Sie Randy, dem Sänger der Residents, im Blog aktuell von der Europa-Tournee: http://randyresident.tumblr.com/

Van der Graaf Generator

Pere Ubu

Lambchop

Calexico

Patti Smith and her band

Big Harp

Rickie Lee Jones

Ben Zabo (& Band)

 

Einzeltermine

Daniel Kahn & The Painted Bird

Amparo Sánchez

 

News

Wir freuen uns auf die soeben vereinbarte Zusammenarbeit mit Almut Klotz & Reverend Dabeler, deren famoses neues Album „Lass die Lady rein!“ im August bei einem der beiden besten Berliner Label, nämlich bei Staatsakt, erscheinen wird. –

All2gethernow“, der großartige Berliner „Do-it-yourself-Enabler für Musikschaffende und deren kreative Umfelder“, dessen Kuratorium anzugehören ich die Ehre habe, wird auf der re:publica kommende Woche zwei Veranstaltungen zum Thema „Music Recommendation“ kuratieren. Musikempfehlungen sind ein essentieller Bestandteil des Musikbusiness, früher gab es die Musikpresse, heute gibt es Streamingdienste, von „Peel zu Peer“, sozusagen. Künstler wie Trent Reznor sprechen mittlerweile von „Intelligent Curation“. Doch wie funktioniert das genau? Und: wollen wir das? Brauchen wir das? Antworten gibt es am Dienstag, 7.Mai, von 18.00 bis 20.00 Uhr auf der re:publica in Berlin, Stage 4, u.a. mit Christian Tjaben, Oke Göttlich, Eric Eitel. Wir sehen uns! –

Der iranische Musiker Shahin Najafi, der seit 2005 im deutschen Exil lebt, wird mit dem Tod bedroht, weil er in einem Lied den im Jahr 869 verstorbenen zehnten Imam anruft, auf die Erde zurückzukehren. Sein Text übt mit satirischen Mitteln Kritik am diktatorischen Regime im Iran. Iranische Großayatollahs erklärten Shahin Najafi zum Ketzer, der den Tod verdiene, ein Kopfgeld in Höhe von 100 000 Dollar wurde auf ihn ausgesetzt. Ich hatte letztes Jahr bereits darüber berichtet. Nun ist ein Buch von Shahin Najafi erschienen, mit seinen Songtexten sowie autobiografischen Skizzen über seine Jugend im Iran und sein politisches Selbstverständnis. „Wenn Gott schläft“ (Kiwi) kann für wenig Geld im guten Buchhandel erworben werden. –

Im letzten Newsletter hatten wir zu einem kleinen Gewinnspiel eingeladen. Sie sollten raten, welche Coverversionen Calexico auf ihre im Laufe diesen Monats erscheinende EP packen würden. Wir haben viele Zuschriften erhalten, viele waren originell oder naheliegend oder klug argumentiert oder alles gleichzeitig - von Neil Young über Lana Del Rey und Motörhead ("Eat The Rich") und Wall of Voodoo bis zu Kenny Loggins, F.S.K. und Metallica reichten Ihre Tips -

richtig war aber nur ein einziger, nämlich: Kraftwerk! Und die Gewinnerin ist Véronique Chaudanson aus, naheliegenderweise, Düsseldorf. Wir danken für die engagierte Teilnahme und zeigen jetzt schon an, daß wir im Rahmen unseres 25jährigen Jubiläums im Juni und Juli noch weitere Gewinnspiele und Verlosungsaktionen an den Start bringen werden. -

 

In Vorbereitung

Almut Klotz & Reverend Dabeler: Lass die Lady rein!: ab September 2013

Depedro: Oktober 2013

Amparo Sánchez: Oktober/November 2013

Television: November 2013

 

Unsere Spotify-Playlist

bietet im Mai 2013 neben frühlingshafter Musik u.a. von Chic, der Sugarhill Gang oder Jeb Loy Nichols wie immer auch ein paar politisch konnotierte Songs (diesmal u.a. zwei Songs, die sich mit Che beschäftigen), guten HipHop, tolle Countrymusik (u.a. von George Jones, Willie Nelson, Pink Floyd und einen Klasse Track von, ähem, Lee Marvin); John Lee Hooker & Ry Cooder legen fest, wer und was „hip“ ist, „This Is Hip“!, während griechische Rembetika-Musiker raten: „Run, Hipster!“ Sie hören natürlich Songs von Künstlern, die wir auf Tour schicken (z.B. von den Residents, von Mudhoney oder einen Calexico-Song, den Sie vielleicht noch nicht kennen), und tolle Musik von Künstlern wie Louis Armstrong, Raekwon, Socalled, den Pretenders, den Lassie Singers, Tom Waits, Roscoe Holcomb, Mavis Staples, Chet Baker, Jenny Hval, The United States Of America oder Captain Beefheart. Und Ezra Koenig von Vampire Weekend singt zusammen mit Major Lazer über „Jessica“, und Sie hören einen „Canzone Intelligente“ und eine großartige Version von „Daylight“. Unsere 46 Tracks zum Mai.

Sie finden unsere aktuelle Spotify-Playlist hier: KBS 2013 05 . Viel Vergnügen!

12.04.2013 - 17:58

The Residents

Die Residents feiern 2013 ihr sage und schreibe 40jähriges Bühnenjubiläum - was für eine Bandgeschichte! Sie haben das erste Musikvideo der Geschichte hergestellt (dieses und andere Werke findet man in der ständigen Sammlung des MoMa New York), sie haben die berühmten und viel zitierten (und plagiierten) "Eyeballs" erfunden und zum Funkeln gebracht, sie haben legendäre Filme gedreht, Videospiele und Comics erfunden und in Museen gespielt.

Und bis heute weiß niemand, wer sich hinter den Masken der Residents verbirgt, der Band ist es gelungen, die Identität ihrer Bandmitglieder über vier Jahrzehnte geheim zu halten.

Zu ihrem 40jährigen Jubiläum haben die Residents ein spektakuläres neues Programm einstudiert, das die Vielfalt ihrer gesamten Karriere wiederspiegeln wird:

THE RESIDENTS' WONDER OF WEIRD.

Sex, shrugs and anti-rock'n roll - it's all there in The Residents' "Wonder of Weird."

Eigens für ihre europäischen Fans haben die Residents ein Video zusammengestellt, das Sie hier sehen können – mit aktuellem Livematerial von der jüngsten US-Tournee:

"Wonder Of Weird" - das große kleine Rock'n'Roll-Welttheater der Residents - auf ihrer möglicherweise letzten Europatour im Frühjahr 2013 noch einmal zu bestaunen an vielen besonderen Spielorten in ganz Europa: Die Daten

 

Chuck Prophet

Sie wissen: Der 1963 geborene Sänger, Gitarrist und Songwriter aus Kalifornien war in den 80er Jahren als Frontmann der legendären Rockband Green On Red (ich würde sagen: bis heute eine der besten Bands dieses Genres aller Zeiten, Wort!) bekannt geworden. Endlich kommt Chuck Prophet mit einer formidablen fünfköpfigfen Band auf Europatournee und spielt auch zwei Konzerte in Deutschland.

"Seit zwei Jahrzehnten liefert Chuck Prophet ein tolles Soloalbum nach dem anderen ab" (Piranha), so auch "Temple Beautiful", die aktuelle Hommage an San Francisco: "Nuancenreich, unsentimental (...) funkelt und rumpelt vielmehr als lässiger, staunender Streifzug an der Schnittstelle von Mythos und Mumpitz, Fakt und Fiktion (...) Natürlich spielt Prophet seine Telecaster immer noch wie ein im Gitarren-Himmel gezeugter Bastard aus James Burton und Richard Thompson - und hat, wenn's richtig brennen soll, auch mal flugs eine Twin-Attacke à la Lizzy in den Händen." (Jörg Feyer im "Rolling Stone", 4 Sterne).

"Einer der wertbeständigsten, zuverlässigsten Rock'n'Roller, der keine Gefangenen macht. Bei ihm sitzt wirklich jedes Riff, seine Musik ist druckvoll, pointiert und treibend, sein Gesang ungefähr so vermurmelt und phlegmatisch wie der Tom Pettys (...) ausgezeichnete Platte." (Edo Reents, FAZ)

Und "live" sowieso eine Wucht und in der Extraklasse:

"Man könnte sein Foto zu Erläuterungszwecken im Lexikon neben dem Begriff "Rampensau" abdrucken (...) mit funkensprühenden Songs, die klingen, als hätte ihr Autor das Genre Gitarrenrock eben erst eigenhändig erfunden. In seinem Genre ist der Mann ein Genie: Der Achtundvierzigjährige verfügt über die seltene Gabe, große Songs voller cleverer Pop-Haken zu komponieren, diese aufregend zu arrangieren und mittels seines Gitarrenspiels in höhere Dimensionen zu überführen. Ein unvergeßlicher Abend, und man geht mit dem Gefühl, einem Ausnahmeauftritt beigewohnt zu haben." (Eric Pfeil in der "FAZ").

Auch Chuck Prophet hat für seine europäischen Fans ein Video für diese Tour zusammengestellt:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=bHO97S8VM8Y

Und wenn dieser Link hierzulande wieder einmal nicht funktionieren sollte, weil die GEMA eine Künstler- und Kunst-feindliche Institution ist, und Sie vor Ärger am liebsten Bomben schmeißen wöllten - trösten Sie sich hiermit, Chuck Prophet & The Spanish Bombs mit einer Coverversion von The Guns of Brixton:

 

Camper Van Beethoven

Hurra! Eine der großartigsten Bands des Indie-Zirkus, eine Legende, mit hervorragendem neuen Album auf Tournee im Frühjahr (werden wir demnächst ausführlicher vorstellen): Die Daten

 

Van der Graaf Generator

Die legendären Van der Graaf Generator werden im Juni fünf Deutschlandkonzerte spielen. Dabei stehen zwei lange Stücke im Mittelpunkt: Die Show wird "Flight" beinhalten, ihr Cover des ursprünglichen Peter Hammill-Solo-Stücks, das sie bisher nur in den USA und Japan aufgeführt haben, sowie eine neue Version von "A Plague of Lighthouse Keepers" von "Pawn Hearts". Zwei Kernstücke der Bandgeschichte, die die Herzen der Fans höher schlagen lassen dürften! Die Daten

 

Calexico

Auf drei Tourneen 2012 und Anfang 2013 haben Calexico bewiesen, warum sie von Fans und Presse zu den besten Live-Bands überhaupt gezählt werden. Nachdem sie im Herbst mit ihrem neuen Album „Algiers“ Toppositionen der Album-Charts in ganz Europa erobert hatten, wählten die Leser des "Rolling Stone" die besten Calexico aller Zeiten auf Platz 4 der "Live-Acts des Jahres" (vor u.a. Coldplay, Bob Dylan, Muse, Jack White und den Beach Boys). Und ebenfalls auf Platz 4 der "Bands des Jahres" (vor u.a. The XX, Muse, den Toten Hosen, Coldplay, Radiohead, Led Zeppelin, Pearl Jam oder den Pet Shop Boys – sogar vor, mon dieu, vor Neil Young & Crazy Horse...). Wir gratulieren Calexico, wir gratulieren den "Rolling Stone"-Lesern zu ihrem guten Geschmack, und wir freuen uns auf die großen Sommer-Tourneen von Calexico im Juli und August 2013. Endlich können ihre europäischen Fans Calexico auch wieder auf Open-Airs und Sommer-Festivals erleben.

Und Calexico bereiten gerade etwas ganz Besonderes vor: im Mai nämlich wird eine kleine EP erscheinen mit bisher unveröffentlichtem Material, und: mit einigen Coverversionen. Wir können jetzt schon verraten: Mit einigen sehr überraschenden Coverversionen! Und weil wir diesen Sommer Geburtstag feiern, laden wir Sie wieder mal zu einem Gewinnspiel ein: Tippen Sie eine Band, von der Calexico im Frühjahr eine Coverversion veröffentlichen werden! Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir 10 Jubiläumsgeschenke – Freitickets für die Calexico-Konzerte im Sommer und CDs. Senden Sie Ihre Mail mit dem Namen einer (!) Band bzw. eines Künstlers an info@bseliger.de. Einsendeschluß 22.4.2013.

Die Daten (einige weitere Daten sind bestätigt, dürfen aber noch nicht veröffentlicht werden)

 

25 Jahre Konzertagentur Berthold Seliger Jubiläumsfestival:

Patti Smith and her band - Calexico - Bratsch - Depedro

2013 feiern wir das 25jährige Bestehen der Konzertagentur. Zum 25. Geburtstag bereichert die Konzertagentur Berthold Seliger in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Veranstalter Trinity Music GmbH das Berliner Konzertgeschehen mit einem eigenen Festival – vier Bands spiegeln  die musikalische Bandbreite der Agentur wider:

Patti Smith and her band, Calexico, Bratsch und Depedro.

Patti Smith und ihre Band sowie Calexico werden volle Sets spielen (Bratsch 45, Depedro 30 Minuten). Sozusagen ein Geburtstagsfeuerwerk anspruchsvoller und spannender Musik.

Ort: Citadel Music Festival, Berlin, Zitadelle

Datum: Dienstag, 2.Juli 2013 - Einlaß: 17.00 Uhr - Beginn: 18.00 Uhr


News

Amparo Sánchez wird mit ihrer (zum Teil neu besetzten) Band zum ersten Mal das Material ihres neuen, von der britischen, französischen und spanischen Presse bereits gefeierten Albums "Alma de Cantaora" am 10.5. bei einem exklusiven kleinen Club-Konzert in Berlin vorstellen; weitere Daten im Sommer, eine Tournee wird für Oktober/November vorbereitet.

19.03.2013 - 18:21

Wir trauern um Jason Molina, der am 16.März im Alter von nur 39 Jahren in seinem Haus in Indianapolis gestorben ist. Sowohl seine Solo-Shows als auch die Konzerte von Magnolia Electric Co. gehörten zu den herausragenden  Tourneen, die diese Agentur veranstaltet hat. 

Magnolia Electric CoMagnolia Electric Co

Jason Molina hat einige der besten und traurigsten Songs unserer Zeit geschrieben. Er war einer der großartigsten Songwriter, zu diesem Werk gehören auch Songs: Ohia. 

In Zeiten, in denen der Mainstream von banaler Musik dominiert wird, ist es besonders bitter, einen so hervorragenden Künstler wie Jason Molina zu verlieren (und am Rande: es ist deprimierend, daß Jason Molina in einem Staat leben mußte, in dem er sich keine Krankenversicherung leisten konnte, und in dem seine Reha-Maßnahmen in den letzten Jahren nur durch seine Eltern und Freunde finanziert werden konnten).

"Hold on, Magnolia, I hear that station bell ring, You might be holding the last light I see, Before the dark finally gets a hold of me." 

08.03.2013 - 12:09

Im März haben wir diesmal kaum Konzerte anzubieten, daher nutzen wir die Gelegenheit, schon mal auf ein April-Thema hinzuweisen, das uns sehr am Herzen liegt, und auf einige soeben bestätigte Tourneen im Sommer:

Chuck Prophet

Neu in unserer Agentur - der Künstler, den wir seit Jahrzehnten beobachten und bewundern.

"Dieser Eintrag kann unmöglich starten, ohne daß ich erwähne, wie gut das aktuelle Chuck-Prophet-Album ist! Wäre der Mann dieser Tage bei uns auf Tournee, ich reiste ihm wohl hinterher." (Eric Pfeil, FAZ). Eric Pfeil kann geholfen werden, im April wird Chuck Prophet zwei Deutschland-Termine mit seiner formidablen Band spielen.

Sie wissen: Der 1963 geborene Sänger, Gitarrist und Songwriter aus Kalifornien war in den 80er Jahren als Frontmann der legendären Rockband Green On Red (ich würde sagen: bis heute eine der besten Bands dieses Genres aller Zeiten, Wort!) bekannt geworden (und hier schließt sich jetzt auch ein Kreis zu unserer ersten Rockband überhaupt, nämlich zu Chris Cacavas & Junkyard Love - Cacavas war Keyboarder von Green On Red...).

"Seit zwei Jahrzehnten liefert Chuck Prophet ein tolles Soloalbum nach dem anderen ab" (Piranha), so auch "Temple Beautiful", die Hommage an San Francisco: "Nuancenreich, unsentimental (...) funkelt und rumpelt vielmehr als lässiger, staunender Streifzug an der Schnittstelle von Mythos und Mumpitz, Fakt und Fiktion (...) Natürlich spielt Prophet seine Telecaster immer noch wie ein im Gitarren-Himmel gezeugter Bastard aus James Burton und Richard Thompson - und hat, wenn's richtig brennen soll, auch mal flugs eine Twin-Attacke à la Lizzy in den Händen." (Jörg Feyer im "Rolling Stone", 4 Sterne).

"Einer der wertbeständigsten, zuverlässigsten Rock'n'Roller, der keine Gefangenen macht. Bei ihm sitzt wirklich jedes Riff, seine Musik ist druckvoll, pointiert und treibend, sein Gesang ungefähr so vermurmelt und phlegmatisch wie der Tom Pettys (...) ausgezeichnete Platte." (Edo Reents, FAZ)

Und "live" sowieso eine Wucht und in der Extraklasse:

"Man könnte sein Foto zu Erläuterungszwecken im Lexikon neben dem Begriff "Rampensau" abdrucken (...) mit funkensprühenden Songs, die klingen, als hätte ihr Autor das Genre Gitarrenrock eben erst eigenhändig erfunden. In seinem Genre ist der Mann ein Genie: Der Achtundvierzigjährige verfügt über die seltene Gabe, große Songs voller cleverer Pop-Haken zu komponieren, diese aufregend zu arrangieren und mittels seines Gitarrenspiels in höhere Dimensionen zu überführen. Ein unvergeßlicher Abend, und man geht mit dem Gefühl, einem Ausnahmeauftritt beigewohnt zu haben." (Eric Pfeil in der "FAZ").

 

Pere Ubu: The Lady From Shanghai

Also, ehrlich: Ich würde mich mit Jens Balzer auf den Tisch der sagen wir Killers und Jets und Veils stellen und sagen: Das hier ist die beste Rock'n'Roll-Band, die sich auf "Punkrock" bezieht, die man überhaupt hören kann - "wenn man einen Abend lang diesem gewaltigen, zärtlich brüllenden Rock-n’-Roll-Tier und dieser kraftvollen und klugen Musik zugehört hat, will man nie wieder irgend etwas hören  von dem, was sich heute ansonsten so auf das Erbe des Punkrock der Siebzigerjahre beruft, von diesen ganzen sonnenbrillen-tragenden Stumpfbirnen, die von der Musikindustrie in unermüdlichem Reigen auf die Konzertbühnen gestellt und wieder hinuntergeschubst werden, von all diesen Killers und Jets und Veils; man will überhaupt nie wieder irgend etwas hören, das nicht so kraftvoll und zärtlich und klug ist, so traditionsbewußt und dennoch so unnostalgisch wie die Musik von Pere Ubu.“ (Jens Balzer in einer Konzertkritik der "Berliner Zeitung")

Nachdem Pere Ubu im Frühjahr 2011 in sensationellen Shows ihr Meilenstein-Album "The Modern Dance" aus den 70er Jahren endlich auch live aufgeführt haben, dieses Album, das sich in allen relevanten Listen der "50 oder 100 besten (oder einflußreichsten) Alben aller Zeiten" befindet, haben David Thomas und seine Mitstreiter von Pere Ubu diesmal ein neues Album am Start:

Pere Ubu - The Lady From Shanghai

Lassen wir David Thomas selbst erzählen, worum es in diesem anspielungsreichen Werk geht:

"Smash the Hegemony of Dance. Stand still.
The new Pere Ubu album, 'Lady From Shanghai,' is scheduled for release in January 2013, the thirty-fifth anniversary of the group's debut ('The Modern Dance').
"The dancer is the puppet of the dance," says singer David Thomas. "It's long past time somebody puts an end to this abomination. 'Lady From Shanghai' has fixed the problem.
"What is the problem? Dance encourages the body to move without permission."

'Lady From Shanghai' is an album of dance music... fixed."

Aus privaten Gründen zweier Bandmitglieder von April (wo jetzt nur die UK-Daten stattfinden) auf Juni/Juli verschoben: Die Daten

 

Calexico

2012 war ganz sicher ein herausragendes Jahr in der an herausragenden Jahren nicht eben armen Karriere von Calexico: Nach gut dreijähriger Pause gab es ein neues Album, "Algiers", das europaweit Top-Plazierungen der Albumcharts stürmte. Und auf zwei ausgedehnten und praktisch komplett ausverkauften Europatourneen im September und November 2012 stellten Calexico eindrucksvoll unter Beweis, warum sie zu den besten Live-Bands unserer Tage zählen - fast 50.000 Menschen sahen Calexico auf diesen Tourneen und waren begeistert. Und im Leser-Poll 2012 des "Rolling Stone" landeten die besten Calexico aller Zeiten quasi folgerichtig  auf Platz 4 der "Bands des Jahres" (vor u.a. The XX, Muse, den Toten Hosen, Coldplay, Radiohead, Led Zeppelin, Pearl Jam oder den Pet Shop Boys - allerdings auch, mon dieu, vor Neil Young & Crazy Horse...). Und ebenfalls auf Platz 4 der "Live-Acts des Jahres" (vor u.a. Coldplay, Bob Dylan, Muse, Jack White und den Beach Boys). Wir gratulieren Calexico, wir gratulieren den "Rolling Stone"-Lesern zu ihrem guten Geschmack, und wir freuen uns auf den großen Sommer-Nachschlag mit weiteren Tourdaten im Juli und August 2013 (special guest: Depedro (in der Regel als Trio)), die ab sofort im Vorverkauf sind: Die Daten

 

News

Peinlich peinlich. Im letzten Rundbrief war an dieser Stelle vom „Django-Song des schwarzen Italieners Louis Bacalov“ die Rede. Was natürlich blanker Unsinn ist. Den Django-Titelsong hat der argentinische Filmkomponist Louis Bacalov geschrieben, und gesungen hat ihn der sozusagen „schwarze Italiener“ Rocky Roberts. Dessen Alben wir übrigens wärmstens empfehlen. „Oh Django! After the showers, the sun will be shining...“

Neu in unserer Agentur: Ben Zabo aus Mali, dessen Debütalbum bei Glitterbeat erschienen ist. "Ben Zabos Musik hört man den musikalischen Austausch an: Er hat die uralten Rhythmen und Balafon-Melodien seines Stammes, der Bo, mit elektrischen Gitarren aufgerüstet. (...) Ben Zabos Musik hat auch Paten wie James Brown und Fela Kuti viel verdankt: Das hölzerne Geklöppel des Balafons, die bluesigen E-Gitarren und der lose, kreiselnde Groove strahlen eine sehr malische Lässigkeit aus," schrieb Jonathan Fischer in der „Süddeutsche Zeitung“. Die ersten großen Festivals haben Ben Zabo im Sommer gebucht, wir freuen uns auf seine erste Europatournee im August und über die am 23.März erscheinende 12’’ „Mark Ernestus Meets Ben Zabo“ – ja, Sie haben richtig gelesen, einer der besten und wichtigsten deutschen Musiker („Rhythm & Sound“) hat zwei Ben Zabo-Tracks remixed – very dubwise! Toll! Sehen Sie das Video „Dana Dubwise“ hier:

Dieser Tage erschienen: „Sunshine Boy“ von Townes Van Zandt. Studio Sessions und Demos auf zwei CDs. Uncut hat 10 von 10 Punkten vergeben, und mehr ist dazu nicht zu sagen. Wenn Sie in diesem Jahr nur eine CD kaufen, dann ist es bitte diese hier. Und so leid es mir für all die aktuellen Singer/Songwriter tut: Mehr als dieses Townes Van Zandt-Album braucht in diesem  Jahr niemand. Das hält. Das können Sie ausführlich studieren, sich für einen der größten Songwriter aller Zeiten begeistern. Und im 25.Jahr des Bestehens dieser kleinen Agentur darf  ich vielleicht festhalten, daß die Zusammenarbeit mit Townes Van Zandt als sein Europaagent während der letzten Jahre seines Lebens wahrscheinlich das Größte war, das ich in meinem Konzertagenten-Leben erleben durfte...

15.02.2013 - 14:55

25 Jahre Konzertagentur Berthold Seliger Jubiläumsfestival:

Patti Smith and her band - Calexico - Bratsch - Depedro

2013 feiern wir das 25jährige Bestehen der Konzertagentur. Zum 25. Geburtstag bereichert die Konzertagentur Berthold Seliger in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Veranstalter Trinity Music GmbH das Berliner Konzertgeschehen mit einem eigenen Festival – vier Bands spiegeln  die musikalische Bandbreite der Agentur wider:

Patti Smith and her band, Calexico, Bratsch und Depedro.

Patti Smith und ihre Band sowie Calexico werden volle Sets spielen, Bratsch 45, Depedro 30 Minuten. Sozusagen ein Geburtstagsfeuerwerk anspruchsvoller und spannender Musik.

Und weil ein Geburtstag immer ein Anlaß zum Feiern ist (und wir feiern, daß wir im Piranhabecken des Konzertgeschäfts überhaupt so lange überlebt haben...), macht die Konzertagentur Berthold Seliger den Fans guter Musik zusätzlich ein Geburtstagsgeschenk:

Jeder Käufer eines Tickets für dieses Festivals erhält am Konzerttag am Eingang eine Ausgabe der im Juni erscheinenden sechsten Ausgabe der CD "Absolutely live", einer Reihe von Live-Aufnahmen mit Künstlern der Agentur, 2013 erstmals im anspruchsvollen Digipack. Die "Absolutely live"-CD ist streng limitiert, es werden nur 500 Exemplare in den Verkauf gelangen - aber jeder, der ein Ticket für das Geburtstagsfestival am 2.Juli 2013 hat, erhält eine dieser CDs. Geschenkt. Einfach so. Weil Geburtstag ist.

Ort: Citadel Music Festival, Berlin, Zitadelle

Datum: Dienstag, 2.Juli 2013 - Einlaß: 17.00 Uhr - Beginn: 18.00 Uhr 

 

Bratsch

Es geistern verschiedene Zählweisen durchs Internet, wieviele Jahre Bratsch bereits bestehen, aber wie man es auch dreht und wendet, Bratsch übertreffen diese Agentur um deutlich mehr als ein Jahrzehnt  – ich vertraue der Band-eigenen Zählung und verrate Ihnen: Bratsch feiern in diesem Jahr, im Herbst, ihr sage und schreibe 40jähriges Jubiläum! Und Bratsch und diese Agentur feiern in diesem Jahr zudem mehrfache gemeinsame Jahrestage – am 28.Februar jährt es sich zum zwanzigsten Mal, daß Bratsch erstmals mit uns auf Tournee gingen (und das erste gemeinsame Konzert ist gleich auf CD erschienen, in der renommierten Reihe der WDR-Aufnahmen bei Network, Sie können diese immer noch unglaubliche CD kaufen, das allererste Stück der WDR-Matinee in Bochum war „Nane Tsora“, das auf der CD nicht als erstes Stück zu hören ist, und den Beginn dieser Liebesgeschichte, die für diese Agentur konstitutiv ist, habe ich gerade in einem Artikel für das Zürcher Magazin „R.E.S.P.E.C.T.“ unter dem Titel „Zufall und Liebe“ beschrieben, vielleicht finden Sie ja das schöne Magazin irgendwo, es liegt sogar eine CD bei mit Songs von Nils Koppruch, Ethan James, Calvin Russell, Duane Jarvis, Jackie Leven sowie eine exklusive Vinyl-Single mit einem Song von Mark Eitzel.

Doch ich schweife ab. Den Song „Nane Tsora“ jedenfalls können Sie in einer nicht ganz so schönen, aber immer noch hervorragenden Version auf YouTube sehen, der Filmemacher Yasha Aginsky, ein Freund der Band, hat einen kleinen Film dazu gedreht, und vielleicht werden Sie verstehen, warum ich immer noch und immer wieder von diesem Song berührt bin: Nane Tsora

„Melancholische Balladen, herzzerreißende Liebeslieder und dann wieder ein abrupter Ausbruch der Heiterkeit.“ (SZ)

Hier sehen Sie in einem kurzen Zusammenschnitt vom FrancoFolies-Festival Montreal 2012, was der Kritiker der „Süddeutschen Zeitung“ meinte: Bratsch at FrancoFolies 2012

In Frankreich sind Bratsch eine Legende. Als die Band vor einigen Jahren für EMI ein ganz besonderes „Best of“-Album einspielte („Plein du Monde“), standen die renommiertesten Künstler der Band Schlange, um zusammen mit Bratsch Songs von Bratsch einspielen zu dürfen: Charles Aznavour (der erstmals in seiner langen Karriere einen Song auf armenisch sang), Lhasa, Khaled, aber auch Vertreter der jungen französischen Pop- und Chanson-Szene wie Debout sur le Zinc (mit denen Bratsch 2006 im ausverkauften Pariser Bataclan aufgetreten sind: Bratsch & Debout sur le Zinc ) oder Olivia Ruiz oder Sanseverino.

Man kann bei YouTube etliche Videos finden, die Bratsch in ihren jungen Jahren zeigen, etwa 1978 in Nizza (nur mit den zwei Gründungsmitgliedern der Band, ein France 3-Beitrag), oder mit dem Song Joulik 1990 Oder Bi divanosko 1994

Der Dichter Wiglaf Droste hat unnachahmlich über diese wunderbare Gruppe geschrieben:

"Bratsch hält die Tradition der wandernden Musiker am Leben; man trägt seine Musik in fremde Länder und Städte und bringt von dort neue Stile und Inspirationen mit. Bratsch fährt dem Publikum in die Tanzbeine oder nimmt es auf Traumausflüge mit, und was die Band auch spielt, immer überzeugt sie durch musikalische Könnerschaft. Die Jungs haben es einfach drauf. Und sie haben etwas geschafft, das nicht vielen gelingt: Wenn ausgerechnet eine Band, die nach dem Musikerlieblingsspottinstrument Bratsche benannt ist, andere Musiker vor Begeisterung neidisch werden lässt, dann hat das Leben über Einfalt und Dünkel gesiegt."

Mittlerweile interpretieren Bratsch auch einen Song von Brecht/Weill – und es ist kein Zufall, aber doch eine große Überraschung, daß sie sich ausgerechnet die Ballade der Seeräuber-Jenny ausgesucht haben, in einer spannenden Interpretation: „Und ein Schiff mit acht Segeln und mit fünfzig Kanonen wird beschießen die Stadt!“

Bratsch werden in der Presse als „älteste Boy-Group Frankreichs“ oder als „Balkan-Blues-Brothers“ bezeichnet. Ihre Musik darf zum Besten, Anspruchsvollsten und Wunderbarsten gezählt werden, das man heute auf Europas Bühnen sehen kann. Bratsch machen glücklich, verleiten einem in einem Moment zu wilden Tanzen und können im nächsten Augenblick Tränen in die Augen treiben, wie etwa bei diesem Song, den Bratsch mit der unvergessenen Sängerin Lhasa einfespielt haben: Bratsch & Lhasa

„Wie wunderbar, wie herzbewegend, wie beseelt – ausnahmsweise bleiben dem Kritiker bei dieser Band keine passenden Worte: Zu schön war die Show der französischen Super-Group des Jazz, Folk und Klezmer Brasch in München. (...) Fünf virtuose Musiker, die mit atemberaubender Komplexität, aber auch mit so viel Gefühl wie selten, ihr neues Programm “Urban Bratsch” präsentierten. Violinist Bruno Girard singt beseelt die “Seeräuber-Jenny”, ein Highlight von vielen. Musik vom Balkan, Griechenland, Musik der Sinti und Roma, veredelt mit Free Jazz. Was für eine Mischung. Aber was können hier Worte beschreiben? Bratsch sind eine eigene Liga für sich.“ (Martin Schrüfer, Kasse 4, über die jüngste Tournee)

Während dieser Deutschland-Tournee feiern wir mit Bratsch das 300ste gemeinsame Konzert. Und ich verneige mich in Ehrfurcht und mit Respekt vor dieser vielleicht größten aller unserer großen Bands. Verpassen Sie diese Konzerte bitte nicht! Die Daten

 

An Intimate Evening with LUCINDA WILLIAMS featuring Doug Pettibone 

Lucinda Williams ist die Ikone des US-amerikanischen, Singer/Songwriter-orientierten Country-Rock, also der Musik, die man neuerdings "Americana" nennt. "Eine trotzige Roots-Rockerin mit Südstaaten-Akzent", wie die "FAZ" in einem Artikel anläßlich des 60. Geburtstages von Lucinda Williams Ende letzten Monat schrieb. Eine Sängerin, Songschreiberin und Performerin, die einem schon mal "einen Blick in die Hölle, die Leben heißt" ("Berliner Zeitung") gewährt, deren "Glut der Flackerstimme" ("Die Zeit") gerühmt und deren Konzerte von der Presse einhellig als "einzigartig", als "immer ein Erlebnis" oder schlicht als "nearly four hours of the best live music you'll hear anywhere in the world" gefeiert werden, wie der Daily Mirror über das ausverkaufte Wochenende schrieb, das Lucinda Williams Ende 2012 in der Londoner Royal Festival Hall bestritten hat.

2013 wird uns Lucinda Williams live nach ihrer "rockigen" die andere Seite ihres Schaffens präsentieren - Lucinda Williams wird mit ihrem langjährigen musikalischen Wegbegleiter Doug Pettibone intime akustische Abende gestalten, Konzerte, auf die ihre deutschen Fans einige Jahrzehnte warten mußten... Dabei wird Lucinda Williams neben einem Querschnitt ihres Schaffens auch erstmals hierzulande Songs ihres gefeierten Albums "Blessed" präsentieren.

Pflichttermine für alle Fans der Singer/Songwriter-Kunst. Die Daten

 

Patti Smith & her band

"Sie strahlte ein unglaubliches Charisma aus. (...) Patti Smith überzeugte wie lange nicht mehr", schrieb die Neue Zürcher Zeitung über Patti Smith und ihre formidable Band. Und wir sind glücklich, daß Patti Smith uns auch diesen Sommer den Zuschlag für einige Konzerte hierzulande gegeben hat – und wie schon 2012 kommt Patti Smith mit ihrer formidablen Band.

"Forever the queen of cool!" (Michael Stipe, R.E.M.)

In den nächsten Monaten noch ausführlicher dazu, hier schon mal die Daten, die bereits im Vorverkauf sind.

 

News

„Nuggets“ ist der Titel einer einflußreichen Sammlung mit Tracks von (vermeintlich) US-Garagenbands aus den 60er Jahren, die Lenny Kaye, Patti-Smith-Gitarrist und Autor, vor vierzig Jahren zusammengestellt hat – ein Querschnitt des weißen US-Pop zwischen 1965 und 1969, „ein Potpourri schillernder Sektierer und Kaleidoskop künftig Subkulturen“, wie Klaus Walter gerade in einem lesenswerten Aufsatz in der „taz“ geschrieben hat. Letztlich ist es so: Wer diese „Nuggets“ (und das hervorragende ausführliche Begleitbuch) nicht kennt, hat von der Entwicklung des amerikanischen „Pop“ wenig Ahnung. Ein Pflichtkauf also, sozusagen, und ein höchst vergnüglicher dazu. Die CD ist in einer opulenten „40th Anniversary“-Edition wieder aufgelegt worden. Das ebenso lehrreiche und interessante Buch „You Call it Madness: The Sensuous Song of the Croon“ von Lenny Kaye wartet leider auf seine Übersetzung. Die von Lenny Kaye mitverfaßte Autobiographie von Waylon Jennings ist hierzulande auf englisch erhältlich. Wir freuen uns, Lenny bei den Konzerten von Patti Smith im Juli wiederzusehen – auf der Bühne und dahinter... –

Sie wissen ja: wir sind ausgemachte Freunde der modernen Welt und machen quasi jeden Quatsch mit, sobald er digitaldaher kommt: Wir verkaufen unsere Tickets besonders günstig im Internet (die am preiswertesten sind, wenn Sie sie zuhause ausdrucken!), sie finden uns auf dem komischen Facebook, und nun: Sie erhalten von uns, wenn Sie wollen, jeden Monat circa 80-90 Minuten Musik geschenkt. Ab sofort stellen wir unseren Freunden und Fans jeden Monat auf Spotify eine aktuelle Playlist zur Verfügung. Darin enthalten: Tracks von allen Künstlern dieser Agentur, die im jeweiligen Monat auf Tour sind (diesmal: Calexico und Bratsch). Tracks von anderen Künstlern der Agentur, auf die wir Sie hinweisen möchten (diesmal z.B. Catherine Irwin, siehe auch unten, oder Jeb Loy Nichols und Lou Reed). Tracks mit Musik, die uns einfach nur so gefällt. Oder die irgendwie mit dem aktuellen Monat zu tun hat (diesmal reicht das von Adriano Celentano, der diesen Monat einen runden Geburtstag hatte, über eine Kraftwerk-Interpretation des Balanescu Quartets bis zum „Django“-Song des schwarzen Italieners Rocky Roberts). Musik, von der wir uns wünschen, daß sie gehört wird. Klicken Sie einfach hier (Sie brauchen dazu allerdings das Spotify-Programm auf Ihrem Rechner). VielSpaß! (künftig finden Sie den Link bei der Playlist in diesem Rundbrief). –

Selbsterwähnungsbusiness I: Eine kleine Glosse zum Thema „Nordkorea“ hat Berthold Seliger für das aktuelle Heft von Konkret geschrieben. Auch sonst immer eine lesenswerte Zeitschrift. –

Selbsterwähnungsbusiness II: Für das tolle neue Heft bzw. Buch des El Lokal Zürich, R.E.S.P.E.C.T , hat Berthold Seliger einen Artikel mit dem Titel „Was für ein Zufall!“ geschrieben. Es geht um Liebe, um Zufall, um Bratsch und um Konzerte. Andere Autoren sind u.a. Wiglaf Droste, Mary Gauthier, Jon Langford, Kurt Wagner...  –

22.01.2013 - 18:39

Heute hauen wir Ihnen zum Jahresbeginn mal kurz unsere Tourneeprojekte der nächsten paar Monate um die Ohren, Sie werden sehen!
Geheimnis interessiert sind: Schauen Sie doch am Freitag, dem 18.Januar, mal auf unsere Homepage oder in unser komisches Gesichtsbuch, ja? es könnte sich lohnen, auch sogar im Wortsinn...):

Daniel Kahn & The Painted Bird meet The Brothers Nazaroff

Daniel Kahn und seine Painted Bird wurden für ihr letztes Album mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die „explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk" ("Zeit") sucht Ihresgleichen. Nun haben Daniel Kahn und die Painted Bird endlich das Nachfolgealbum eingespielt, das eine andere Facette des begnadeten Songwriters und Bühnendarstellers zeigt: "Bad Old Songs" hat, wie sich das für eine LP gehört, zwei Seiten - und Kahn zeigt sich aufs Neue als gewiefter, vielseitig interessierter und kundiger Musiker. Zum neuen Programm gehören "polyglotte Wiederbelebungen jiddischer Folksongs" (so Kahn) ebenso wie Interpretationen großer Liedkunst der letzten Jahrhunderte - seiner faszinierenden, schneidenden Berliner Ostalgie-Ballade "Good Old Bad Old Days", die bei ihrer Premiere im "Berliner Ensemble" Furore machte, stellt Daniel Kahn Degenhardts "Die alten Lieder" und Schumann/Heines "Die alten bösen Lieder" entgegen und definiert alle drei gleichsam neu.

"In the desolate borderlands between Berlin, Detroit, New York, and Yiddishland, these Bad Old Songs are the midnight reveries of a lost time that is yet to come", verortet Daniel Kahn sein neues Album. Und auch musikalisch wird es intimer und persönlicher. Keine Musikerfreunde und  "special guests" diesmal, nur das gute alte „Painted Bird“-Quartett, das pochende Herz dieser außergewöhnlich intensiven CD und der Konzerte, mit dem atemberaubenden New Yorker Geiger Jake Shulman-Ment, dem Berliner Schweden Hampus Melin am Schlagzeug und Tonkünstler Michael Tuttle am Bass, die als Rhythmusgruppe zu bezeichnen eine schamlose Untertreibung wäre, und schließlich Daniel Kahn selbst, Avantgardist und Traditionalist, Multiinstrumentalist und Minimalist, Prolet und Romantiker, rastloser Antreiber und Vor-Denker einer Gesellschaft, deren Zukunft wir in der Vergangenheit suchen müssen. Vorerst.

The Residents

Die Residents feiern 2013 ihr sage und schreibe 40jähriges Bühnenjubiläum - was für eine Bandgeschichte! Sie haben das erste Musikvideo der Geschichte hergestellt (dieses und andere Werke findet man in der ständigen Sammlung des MoMa New York), sie haben die berühmten und viel zitierten (und plagiierten) "Eyeballs" erfunden und zum Funkeln gebracht, sie haben legendäre Filme gedreht, Videospiele und Comics erfunden und in Museen gespielt.

Und bis heute weiß niemand, wer sich hinter den Masken der Residents verbirgt, der Band ist es gelungen, die Identität ihrer Bandmitglieder über vier Jahrzehnte geheim zu halten - sind es gar einige der Beatles, wie bei Bandgründung mutmaßt wurde? Who knows...

Zu ihrem 40jährigen Jubiläum haben die Residents ein spektakuläres neues Programm einstudiert, das die Vielfalt ihrer gesamten Karriere wiederspiegeln wird:

THE RESIDENTS' WONDER OF WEIRD. Sex, shrugs and anti-rock'n roll - it's all there in The Residents' "Wonder of Weird."

"Wonder Of Weird" - das große kleine Rock'n'Roll-Welttheater der Residents - auf ihrer möglicherweise letzten Europatour im Frühjahr 2013 noch einmal zu bestaunen an vielen besonderen Spielorten in ganz Europa, die ersten Daten sind bereits im Vorverkauf, weitere Tourdaten werden in Kürze bestätigt werden: Die Daten

Mudhoney

Das ist gewissermaßen ein Traum, der sich erfüllt, und um den wir lange gekämpft haben:

Im Frühjahr 2013 präsentieren wir Mudhoney, die Grunge-Urväter, mit sechs Deutschland-Daten. Nach ihrem sensationellen, ausverkauften Berlin-Konzert 2009 und dem Doppelkonzert mit Rocket From The Tombs in München im Mai diesen Jahres (natürlich ebenfalls ausverkauft), kommt die Band endlich auf eine Club-Tournee nach Deutschland.

"Mark Arm gab den charismatischen Shouter, die Rhythmusgruppe um Basser Guy Madison und Superdrummer Dan Peters sorgte für den nötigen Druck, den Steve Turner mit Gitarren-Fuzz-Attacken perfekt füllte (...) Das Publikum war euphorisch."

(Visions Live-Kritik 2012)

"Als wäre die Stimmung noch nicht kurz vor der Eskalation, peitscht das markante Proto-Grunge-Riff durch die Halle: "Touch Me I'm Sick". Mark Arm erinnert beim einzigen Deutschlandkonzert seiner Mudhoney nicht zum ersten Mal an die Stooges. Das Feuerwerk an Hits, das Mudhoney über zwei hitzige Stunden abschießt, betont die eigene Legende." (Dirk Wagner, Musikexpress, Live-Kritik 2012)

Die Daten

 

News

Gerne wird heutzutage über die Qualität der angebotenen Musik geklagt. „Es war ein schlechtes Jahr für die deutsche Popmusik“, nölen etwa gestandene Musikkritiker, oder „ein schwacher Jahrgang“. Wir machen da nicht mit, wir sagen: nichts davon! Das Gegenteil ist richtig: Es ist so wahnsinnig viel tolle Musik da draußen, unglaublich! Und die MitarbeiterInnen dieser Agentur wußten förmlich nicht, wie sie die Menge der in den Jahres-Mitarbeiter-Charts 2012 erwähnten Lieblingsalben vernünftig begrenzen sollten. Sie finden die Listen hier: http://bseliger.de/playlists .-

Neu in unserer Agentur, und wir sind stolz und glücklich, dies melden zu können: Chuck Prophet! Womit sich gewissermaßen ein Kreis schließt, denn der sozusagen erste „Rock“-Act der Agentur war Anfang der 90er Jahre ein gewisser Chris Cacavas, der wie Chuck Prophet Mitglied der Paisley Underground-Legende Green On Red war. Erste Daten im April, eine weitere Tour ist im Herbst 2013 geplant. –

Die für April/Mai 2013 geplanten Europa-Daten mit Pere Ubu mußten leider aus persönlichen Gründen zweier Bandmitglieder abgesagt werden; wir versuchen nun, einige Daten Ende Juni/Anfang Juli hinzubekommen, Ende Juni spielen Pere Ubu, deren großartiges neues Album „The Lady From Shanghai“ soeben erschienen ist, beim ATP-Festival in England. –

Selbsterwähnungs-Business I: Anfang Dezember ist in der „Berliner Zeitung“ der Artikel „4 Euro für den Künstler, 40 Euro für die Karte - Wie Monopolisten Besucher abzocken und die Ticket-Preise in die Höhe treiben“ von Berthold Seliger erschienen. Der Artikel erklärt, wie sich der Ticketpreis für Popkonzerte zusammensetzt, wer wirklich daran verdient, und wie Sie vermeiden können, überteuerte Konzertkarten zu kaufen. Ab sofort auf unserer Homepage unter „Texte“. –

Selbsterwähnungs-Business II: Letzte Woche ist in der Wochenzeitung „der Freitag“ der Artikel „Mozarts Subscriber“ erschienen; es geht um Einkommensmöglichkeiten von Musikern einst und jetzt, was bleibt beim Verkauf einer CD für den Künstler wirklich übrig, wie funktioniert das Geschäftsmodell Streaming, und endet in der Forderung nach einer gesetzlichen Mindestgage für Musiker. Online unter https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/mozarts-subscriber .

09.12.2012 - 17:42

Nachdem auch beim zweiten Tourneeteil der besten Calexico, die es je gab, mehr als 20.000 Menschen diese brillanten Konzerte gesehen haben, bleibt uns nur, uns für diese Erfolgsgeschichte bei allen Partnern und beim Publikum zu bedanken - auf ein Neues in 2013! Und ein kleines, aber sehr feines Konzert im Dezember haben wir noch anzupreisen, nämlich am Nikolaustag die zauberhafte Tift Merritt im Berliner Quasimodo, und die Tourneen im Januar, die wir Ihnen wärmstens ans Herz legen:

Eleni Mandell feat. Silvie Lewis

Eine der herausragenden Singer/Songwriterinnen unserer Tage endlich wieder auf Tournee.

Nach der erfolgreichen letzten Tour hat Eleni Mandell ihre privaten Lebensverhältnisse auf den Kopf gestellt, ist alleinerziehende Mutter von Zwillingen geworden (die mit nach Europa kommen werden) - und genau das ist das Thema ihres neuen Albums: "I Can See The Future"! Eleni singt in ihren neuen Songs charmant wie eh und je von schmerzhaften Trennungen und Einsamkeit. Das Private ist zwar stets auch politisch, aber ihr achtes Studioalbum ist weniger feministische Kampfansage als ein intimes Tagebuch einer selbstbewußten Frau in ihren Vierzigern.

Lange galt Eleni Mandell als das "bestgehütete Geheimnis von Los Angeles" (FAZ). Im "New Yorker" wurde sie seinerzeit als "vielleicht beste Künstlerin ohne Plattenvertrag" gepriesen. Das ist lange her. Ihr neues Album hat der vielfach ausgezeichnete Produzent Joe Chiccarelli (u.a. White Stripes, Strokes!) produziert. Country-Soul mit Jazz- und Gospel-Elementen. Und "live" war Eleni Mandell sowieso immer schon eine Könnerin der Extraklasse.

Auf Tour im Duo mit ihrer Singer/Songwriter-Kollegin Sylvie Lewis, die auch das Vorprogramm bestreiten wird.

"Was dem Album seinen idyllischen, angenehmen Ton verleiht, sind gleichermaßen die geheimnisvolle, etwas verwaschene Stimme von Eleni Mandell und die Natürlichkeit der Instrumente. (...) Dreizehn Lieder, die an einem verregneten Sonntagmorgen zweifellos für eine angenehme Stimmung sorgen. Zukunft, bittersüß!" (FAZ) 

"Die abgehangenen Harmonien und lässig-müden Rhythmen, die sanft schunkeln wie ein Schaukelstuhl auf einer Terrasse in Tennessee." (Musikexpress, 4 Sterne) 

"Ihr neues Album ist randvoll mit eleganten Songs, die nach Country, Lounge und polierter Melancholie klingen. Es hat viele Hörer verdient." (KulturSpiegel)

Mark Eitzel

Die letzten Jahre waren nicht ganz einfach für den Gründer des "American Music Club" - Herzinfarkt, zu neuen Kräften kommen... Doch nun ist Mark Eitzel zurück, mit einem neuen Album, dessen Songs Eitzel mit einer vierköpfigen Band auch live überzeugend präsentieren wird.

Mark Eitzel, der "als begnadeter Lieddichter, dem der Durchbruch verwehrt blieb" (FAZ) gilt (wobei - der American Music Club hat vor ein paar Jahren zum Beispiel die Londoner Royal Festival Hall ausverkauft, so ganz unbekannt scheint Eitzels Songwriter-Kunst also doch nicht geblieben zu sein...), ringt wie seine Brüder im Geiste (sagen wir: Will Oldham, Mark Oliver Everett) mit allem Wahn und allem Gram dieser Welt.

"Eitzels Figuren schlucken Pillen aus Spaß, hören Geistergeheul, suchen die verlorene Zeit, spucken Gift und Galle. Umso heller leuchten die Momente, in denen die Seelen-wolken sich verziehen. Die Taschen des Himmels mögen leer sein, dieses Herz ist es nicht." (FAZ)

 

News

Soeben erschienen: The Walkabouts, „Berlin“ (Glitterhouse/Indigo). Das Konzert vom 14.Juli 2012. Wer dabei war, wird sich an die ungeheure Kraft dieses Auftritts erinnern, und an die fast schon klassische Schönheit – und wer diese Band auf ihren Erfolgstourneen 2012 verpaßt hat, kann jetzt das Live-Album hören. Wir sind stolz und begeistert! –

Die für März geplante Tournee von Rickie Lee Jones wurde leider abgesagt. –

Weihnachten mit Calexico: Für den Sampler „Christmas Rules“ haben Calexico den Jahrhunderte alten Song „Green Grows The Holly“ aufgenommen, der in der Familie eines der Calexico-Urgesteine eine wichtige Rolle spielte. Auch sonst scheints ein ganz nettes Album geworden zu sein, mit Beiträgen von Rufus Wainwright, den Shins, Sallie Ford, Civil Wars oder Andrew Bird. –

Selbsterwähnungs-Business I: Im aktuellen Heft von „Konkret“ rezensiert Berthold Seliger Tim Wu’s Studie „The Master Switch – Aufstieg und Niedergang der Medienimperien“ als „Buch des Monats“ und erzählt von der Entstehung Hollywoods als Reaktion auf das amerikanische Filmkartell, die Herkunft des Begriffs „Independent“ und warum „ein Grundkonflikt zwischen Meinungsfreiheit und Urheberrecht“ (Wu) existiert. Ein äußerst lesenswertes Buch, und Konkret ist sowieso immer auch eine sehr lesenswerte Zeitschrift. –

Selbsterwähnungs-Business II: Im Feuilleton der „Berliner Zeitung“ und der „Frankfurter Rundschau“ vom 4.12. beschäftigt sich Berthold Seliger ausführlich mit den Fragen des Ticketings – „40 Euro fürs Ticket, vier für die Künstler – wie Monopolisten Besucher abzocken und die Ticket-Preise in die Höhe treiben“. Auch online:

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/konzerttickets-40-euro-fuers-ticket--vier-fuer-die-kuenstler,10809150,21027816.html

02.11.2012 - 15:32

Calexico

Der erste Teil ihrer Europatournee im September war ein Triumph – fast ausnahmslos ausverkaufte Konzerte, begeisterte Fans, die Presse feierte die vielleicht besten Calexico aller Zeiten von Oslo bis Paris, von London bis Wien – „in der ausverkauften Großen Freiheit spielten Calexico ein fabelhaftes und euphorisches Konzert – und sich am Ende in einen Rausch“, so, um nur eine Rezension von vielen ähnlich lautenden zu erwähnen, Heinrich Oehmsen im „Hamburger Abendblatt“.

Die Reise geht weiter – die Europatourneen zum neuen Album wurden aufgrund privater, aber auch organisatorischer Gründe (schließlich erwarten auch die Fans in den USA und Kanada Konzerte von Calexico) in drei Teile gesplittet – im November nun der zweite Teil – Calexico präsentieren „Algiers“ und zementieren ihren Ruf als eine der besten Live-Bands überhaupt (obacht, bei den meisten Konzerten gibt es nur noch sehr wenige Restkarten!)

Supportact aller Shows im November sind die fabelhaften Blind Pilot!

 

Tift Merritt

Nach fast vier Jahren endlich wieder live in Deutschland, wenn auch nur für eine Show – die  formidable amerikanische Singer/Songwriterin mit der ganz besonderen Ausstrahlung:

“Aber dann kommt Tift Merritt auf die Bühne des Quasimodo, ganz alleine, und zeigt, worum es eigentlich geht: das Spielen vor Publikum, das Unwiederbringliche des Augenblicks. Exquisite Songs in sparsamen Arrangements, packende Melodien und eine Stimme, die sich anfühlt wie nachtblau angeschabter Samt. Folk, Country, Soul. (…) weiche Beatles-Harmonien, kratzige Dylan-Harmonika; kräftiger Dusty-Springfield-Soul, fernes Wehen der Stimmen von Joni Mitchell und Emmylou Harris. Das ist Tift Merritts ganz eigener Stil, mit dem sie das Quasimodo im Sturm erobert hat.” (H.P. Daniels im „Tagesspiegel“)

Für “Traveling Alone”, ihr Yep Roc-Debüt, stellte Tift Merritt ihre Traumbesetzung von Musikern zusammen, um eine Platte aufzunehmen, die echt, roh und spontan live war. Aufgenommen in nur acht Tagen in Brooklyn, wurde das Album von Tucker Martine (The Decemberists, My Morning Jacket) produziert, wartet  mit einem Gastauftritt von Andrew Bird auf und stützt sich auf eine Band, die unter anderem aus Marc Ribot (u.a. Tom Waits), Eric Heywood (Pretenders, Son Volt), John Convertino (Calexico) und dem langjährigen Kollaborateur Jay Brown besteht.

“I first heard Tift Merritt some years ago during a writer’s night at a small club in Nashville. She stood out like a diamond in a coal patch, and everyone there knew she carried a promise of great things to come. She has more than fulfilled that promise, especially here on her lovely new album “Another Country”.” (Emmylou Harris)

 

Daniel Kahn & The Painted Bird meet The Brothers Nazaroff

Daniel Kahn und seine Painted Bird wurden für ihr letztes Album mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Die „explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk" ("Zeit") sucht Ihresgleichen. Nun haben Daniel Kahn und die Painted Bird endlich das Nachfolgealbum eingespielt, das eine andere Facette des begnadeten Songwriters und Bühnendarstellers zeigt: "Bad Old Songs" hat, wie sich das für eine LP gehört, zwei Seiten - und Kahn zeigt sich aufs Neue als gewiefter, vielseitig interessierter und kundiger Musiker. Zum neuen Programm gehören "polyglotte Wiederbelebungen jiddischer Folksongs" (so Kahn) ebenso wie Interpretationen großer Liedkunst der letzten Jahrhunderte - seiner faszinierenden, schneidenden Berliner Ostalgie-Ballade "Good Old Bad Old Days", die bei ihrer Premiere im "Berliner Ensemble" Furore machte, stellt Daniel Kahn Degenhardts "Die alten Lieder" und Schumann/Heines "Die alten bösen Lieder" entgegen und definiert alle drei gleichsam neu.

Das neue Album von Daniel Kahn ist eher düster und intim. Kahns "Anti-Love-Blues" namens "Love Lays Now" findet sich im Programm ebenso wie "A Sheyn Meydele from Old Berlin" - es ist eben die ganze Bandbreite der Liedkunst, die Daniel Kahn und seine Mitstreiter wie selbstverständlich aus dem Handgelenk schütteln und die sie zu Presselieblingen von Rolling Stone bis Zeit und taz machen, vor allem aber: zu Publikumslieblingen! "In the desolate borderlands between Berlin, Detroit, New York, and Yiddishland, these Bad Old Songs are the midnight reveries of a lost time that is yet to come", verortet Daniel Kahn sein neues Album. Und auch musikalisch wird es intimer und persönlicher. Keine Musikerfreunde und  "special guests" diesmal, nur das gute alte „Painted Bird“-Quartett, das pochende Herz dieser außergewöhnlich intensiven CD und der Konzerte, mit dem atemberaubenden New Yorker Geiger Jake Shulman-Ment, dem Berliner Schweden Hampus Melin am Schlagzeug und Tonkünstler Michael Tuttle am Bass, die als Rhythmusgruppe zu bezeichnen eine schamlose Untertreibung wäre, und schließlich Daniel Kahn selbst, Avantgardist und Traditionalist, Multiinstrumentalist und Minimalist, Prolet und Romantiker, rastloser Antreiber und Vor-Denker einer Gesellschaft, deren Zukunft wir in der Vergangenheit suchen müssen. Vorerst. Die Daten

 

News

Ausschnitte eines Liveauftritts von Calexico vom September diesen Jahres zeigt ZDF.Kultur am 17.11.2012 um 21.00 Uhr. –

Ihre erste Headliner-Show hierzulande spielen Blind Pilot, die in den USA längst ein starkes Following haben und pro Konzert mehr als 1000 Tickets verkaufen und in Europa nach den Decemberists nun im November Calexico supporten werden, am 17.11. beim "Rolling Stone Weekender"-Festival am Weissenhäuser Strand.

16.10.2012 - 13:06

Peter Hammill

Wie leichtsinnig wird in der Rockmusik mit dem Begriff "Legende" gearbeitet. Peter Hammill allerdings verdient den Legendenstatus ganz sicherlich: Seit sage und schreibe 1967 ist Peter Hammill "around", zunächst als Gründer und einer der Köpfe von Van der Graaf Generator, und seit 1972 mit einer veritablen Solokarriere. Das neue Album "Consequences" ist Peter Hammills dreißigstes Soloalbum mit Originalmaterial!

Berühmt ist Peter Hammill für die literarische Qualität seiner Texte. Oft setzen sie sich mit düster-existentialistischen Themen auseinander und erforschen Angst, Einsamkeit, Obsessionen. Doch seit langem setzt sich Peter Hammill auch mit ökologischen, sozialen und politischen Themen auseinander. Musikalisch war Peter Hammill immer ein Freund von Experimenten. Seine 1975 erschienene Platte "Nadir's Big Chance" nahm gar die Punk-Ästhetik vorweg und wurde von Sex Pistols-Gründer Johnny Rotten als "Inspirationsquelle" genannt.

Das neue Album "Consequences" hat Peter Hammill in anderem Stil als sonst aufgenommen: die Texte und Songs waren komponiert, ehe er sie in seinem Homestudio aufgenommen hat. Eine Folge davon ist die vielfältige Verwendung von übereinandergelegten Chorgesängen, ein Element, das seit jeher den Sound seiner Soloalben bestimmt hat, doch noch nie so deutlich wie hier - "konsequent" eben. Wobei mit "Consequences" die Konsequenzen unseres Handelns gemeint sind, und wie wir mit ihnen umgehen.

Ein hervorragendes Album des mittlerweile 63jährigen Avantgardisten, zugänglicher als zuletzt, und am Ende mit "Bravest Face" plötzlich noch einer "seiner typischen epischen Songs im Stile von Wondering (...) Melodiös, eingängig" (Eclipsed, 8 von 10 Punkten).

Und die Konzerte des charismatischen Performers sind schon immer ganz besondere Erlebnisse, die für die Fans des Künstlers Pflichttermine darstellen.

 

Lambchop

Wochen voraus waren die meisten Konzerte ausverkauft, als Lambchop zu Beginn diesen Jahres endlich wieder auf Europatournee gingen, um ihr neues Album "Mr. M" vorzustellen - von Berlin bis München, von Wien bis London, von Amsterdam bis Stockholm. "Mr. M" ist sicherlich "eine der besten Lambchop-Platten" (Süddeutsche), "ein musikalischer Versuch über die Liebe angesichts des Sterbens (...) Wagner hat Lieder geschrieben, die einen zum Weinen bringen (...) Wagner ist der unwahrscheinlichste Crooner der Welt, die Geigen barmen bis zum schmerzhaften letzten Akkord. Wagner geht ganz vorn, alle folgen ihm, bis die Platte dasteht. Groß, traurig, hoffnungsvoll." (Rolling Stone, 4 1/2 Sterne!).

"Ein stilles Album im Wissen um die Erdanziehungskraft der Liebe" (Musikexpress, 4 1/2 Sterne!). "Wagnerfestspiele - hypnotisch schöne Balladen, die geprägt sind von einer sparsamen Bar-Jazz-Instrumentierung und Wagners fast streichelndem Grummel-Bariton. (...) Noch nie klang diese bittersüße Melancholie so betörend schön und so erhaben." (Stern)

 "Der dritte Meilenstein von Lambchop. Der plüschige Swing eines Frank Sinatra trifft auf die psychedelischen Experimente eines Miles Davis. Lambchop evoziert mit traumhaft-flüchtigen Texten Stimmungen purer Menschlichkeit." (Neue Zürcher)

"Psycho-Sinatra." (Visions)

Und wir freuen uns, daß wir Lambchop für eine Zusatztournee gewinnen konnten. Kurt Wagner teilte mit, daß die Konzerte dieser Herbsttournee einen geringfügig anderen Charakter haben werden als die zu Jahresbeginn - zum einen stellen Lambchop ihr neues Bandmitglied Matt Glassmeyer vor, einen gewieften Multiinstrumentalisten, der nicht nur diverse Holzblasinstrumente (von Klarinetten bis Flöte), sondern auch verschiedene Perkussion- und weitere Instrumente beherrscht und laut Kurt Wagner "a variety of sounds and textures" zum Lambchop-Sound beitragen wird. Außerdem hat Kurt Wagner ein Set mit einer Mischung von Songs aus "Mr. M" sowie älteren Stücken angekündigt:

"We can also now proceed to construct a show that mixes songs from Mr. M with other songs from our past given a revised approach by virtue of this addition to our sound.

It will still be a quiet show most likely as I've become committed to the idea that our show delivery will be unique in it's sonic presentation but I will also be more interactive with the audience once the notion of our sound is established."

Die Lambchop-Fans dürfen sich auf diese Konzerte freuen: Die Daten

 

News

Fast 25.000 Fans haben Calexico im September auf den 15 Konzerten ihrer triumphalen Europatournee gesehen und sich davon überzeugen können, daß die Calexico des Jahres 2012 wahrscheinlich live die besten Calexico aller Zeiten sein dürften... Der zweite Teil ihrer Europatournee findet im November 2012 statt, dann gibt es neu im Vorverkauf noch einen Nachschlag im Februar 2013 (mit nur einem Konzert in D), bis die Band im Sommer 2013 auf Festivaltour gehen wird. Daten siehe oben. -

Das neue Album von Rickie Lee Jones trägt den Titel "The Devil You Know" und ist dieser Tage auf Universal erschienen. "Gewagte Interpretationen von Klassikern, atemberaubend gesungen", meint der "Rolling Stone" und vergibt in der aktuellen Ausgabe 4 Sterne. Wir bereiten derzeit zwei Deutschlandkonzerte im März 2013 vor, eventuell wird es weitere Konzerte und Festivalauftritte im Sommer 2013 geben. -

Der erste Preisträger des im September-Rundbrief für die Gleichung "Brooklyn = Prenzlauer Berg" ausgelobten "Kreuzberger Medienpreises" ist Jens Balzer von der "Berliner Zeitung", der am 10.9.2012 in seiner Rezension des "Berlin Festivals" unter dem Titel "Blanker Busen, singender Busch" im Feuilleton seiner Zeitung schrieb: "Als leider grässlich erwies sich hingegen die vorab viel gefeierte Gruppe Friends aus Brooklyn, dem Prenzlauer Berg von New York" und dies der Jury einreichte. Wir gratulieren und freuen uns auf die gemeinsame Preisgestaltung, bekanntlich "eine komplette Abendeinladung nach Kreuzberg, mit türkischem Essen und anschließendem nachtlangem Einkehren in eine meiner zwei Kreuzberger Lieblingsbars inklusive sozusagen Allyoucandrink". Würden wir einen zweiten Preis ausgeschrieben haben, hätte ihn übrigens Christian Ihle erhalten, der nur einen Tag später diesen Satz aus seinem taz-"Popblog" einreichte, interessanterweise über die gleiche Band auf der gleichen Veranstaltung: "Was dagegen aber hipsters new favourite band, die Friends aus dem Prenzlauer Berg New Yorks, Brooklyn, lieferten, war so langweilig, dass man schon wieder selbst fuchtig werden konnte." -

Wir wußten natürlich immer schon, daß die Abonnenten unserer Rundbriefe besonders intelligent und überdurchschnittlich gebildet sind - daß wir aber derart viele Zuschriften auf unser kleines Preisrätsel des letzten Rundbriefes erhielten, macht uns aber dann doch fast ein wenig stolz. Die Gewinner (nämlich die schnellsten Einsender) sind: Im Presserundbrief H.P. Daniels, im Newsletter Jan "Tex" Bauckhorn - die richtige Antwort war 1. Adolf Hitler und 2. Josef Stalin im Gespräch mit HG Wells. Die beiden Flaschen Wein gehen urlaubsbedingt erst diese Woche auf die Reise. Glückwunsch!

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