„Die älteste Boy-Group Frankreichs“, oder auch die „Balkan Blues Brothers.“
„Bratsch fährt dem Publikum in die Tanzbeine oder nimmt es auf Traumausflüge mit, und was die Band auch spielt, immer überzeugt sie durch musikalische Könnerschaft. Die Jungs haben es einfach drauf.“ (Wiglaf Droste)
Eine unserer erklärten Lieblingsbands im sage und schreibe 40stem Jahr ihres Bestehens kommendes Wochenende auf Kurztournee in Deutschland, dazu kommen einige Festivaltermine im Sommer.
Nun - das ist ein Traum, der sich erfüllt: Mudhoney, die Grunge-Urväter, mit weiteren Deutschland-Daten nach ihrem sensationellen, ausverkauften Berlin-Konzert 2009 und dem Doppelkonzert mit Rocket From The Tombs in München im Mai letzten Jahres (natürlich ebenfalls ausverkauft). Auf der DVD "Live: Berlin 1988" vom ersten Europaauftritt der Band um Mark Arm bekommt man einen Eindruck von den Geburtsstunden des Grunge: Das waren Zeiten! Wehende Haare, herumschleudernde Gitarren, Post-Punk-Proto-Grunge! Aber viel anders ist es auch heute nicht - der "in Würde gealterte" (Intro) Mark Arm ist auch heute noch ein grandioser Performer, die Band rockt sowas von, es ist ein Fest, sich von dieser urgewaltigen Band neunzig faszinierende Minuten wegtragen zu lassen.
"Mark Arm gab den charismatischen Shouter, die Rhythmusgruppe um Basser Guy Madison und Superdrummer Dan Peters sorgte für den nötigen Druck, den Steve Turner mit Gitarren-Fuzz-Attacken perfekt füllte (...) Das Publikum war euphorisch." (Visions Live-Kritik)
Vor kurzem ist das neue Studioalbum von Mudhoney "Vanishing Point" erschienen.
"Als wäre die Stimmung noch nicht kurz vor der Eskalation, peitscht das markante Proto-Grunge-Riff durch die Halle: "Touch Me I'm Sick". Mark Arm erinnert beim einzigen Deutschlandkonzert seiner Mudhoney nicht zum ersten Mal an die Stooges. Das Feuerwerk an Hits, das Mudhoney über zwei hitzige Stunden abschießt, betont die eigene Legende." (Dirk Wagner, Musikexpress, Live-Kritik 2012)
Support Act: Treatment (Australia)
Neu in unserer Agentur (die letzte Tour vor acht Jahren hat mein ehemaliger Mitarbeiter und verstorbener Kollege Jens Pape gebucht, R.I.P.!): Die legendäre Band aus Kalifornien um die Gitarristen David Lowery (Cracker) und Greg Lisher sowie den Multiinstrumentalisten Jonathan Segel. "In der zweiten Hälfte der Achtziger gab es nur wenige bessere amerikanische Indie-Bands." (Tip Berlin)
"Als sich Camper Van Beethoven 1989 trennten, hatten sie die seltsamste, die melancholischste und anrührendste Folk-Country-Psychedelia-Hillbilly-Studenten-Platte aller Zeiten aufgenommen: 'Key Lime Pie'." (Rolling Stone)
"Ein irrwitziger Mix aus Westcoast- und Indie-Rock, Ska, Blues und Americana." (Musikexpress)
Polka, Country, Prog-Rock, Mexikanisches oder ein Hauch Hollywood-Schmalz sowie exzentrischer Pop - Camper Van Beethoven sind eine "Kult-Combo, die zu den Pionieren der Indie-Bewegung zählen" (MM).
Das neue Meisterwerk "La Costa perdida" orientiert sich ein wenig am Beach-Boys-Sound der frühen siebziger Jahre - "Californian Gothic", schreibt Arne Willander im Rolling Stone. Fünfköpfige Band, endlich wieder auf Tour.
An Intimate Evening with Lucinda Williams featuring Doug Pettibone:
Ich würde mich auf den Tisch jeder Songwriterin der Erde stellen und sagen: „Sorry, aber Lucinda Williams ist die beste Songwriterin unserer Zeit!“ Und: „Lucinda Williams ist eine der besten Rockerinnen unserer Tage!“ Und: „Lucinda Williams ist eine der besten Performerinnen, die man heutzutage auf den Bühnen erleben kann!“
„Für ihre poetische Direktheit wird Lucinda Williams seit je zu Recht gerühmt", schrieb die „FAZ“ in einem Geburtstagsgruß zum, unglaublich. Sechzigsten der Künstlerin in diesem Jahr. Und sie hat inzwischen längst "ihren eigenen Country-Rock-Acker bestellt und mit den Pfosten des Blues umzäunt" (FAZ).
Die "Glut der Flackerstimme" (Die Zeit) ist unverwechselbar: „Sie überrascht mit üppig strahlenden Momenten, die lange nachglühen, wenn das Licht abgedreht wurde".
Leider, Lucinda Williams war "selten in Deutschland, aber immer ein Erlebnis" (Berliner Zeitung), zuletzt spielte sie 2009 drei Konzerte hierzulande, darunter beim Festival in Rudolstadt und beim Berliner Citadel Music Festival (mit Calexico und Lambchop - ein magischer Abend...). Sie ist "die singende Seele der Südstaaten (...) außerordentlich!" (Tagesspiegel), mehrfache Grammy-Gewinnerin, in den USA Hitparadenstürmerin und hat auch in Europa eine treue, große Fangemeinde. Im letzten Jahr erschien ihr famoses Album "Blessed" (Universal), „eine magische, erschreckende, berückende Momentaufnahme der großen Songschreiberin, ein Triumph über die Banalität amouröser Zerwürfnisse (...) die glühende Fluppe in der Hitze der Nacht (...) unangefochtene Meisterschaft" (Rolling Stone, 4 1/2 Sterne!).
Jüngst spielte Lucinda Williams zwei ausverkaufte Abende in der Londoner Royal Festival Hall beim London Jazz Festival, und Publikum und Kritik lagen ihr zu Füßen: "Lucinda Williams and her band played nearly four hours of the best live music you'll hear anywhere in the world" (Daily Mirror). “A soulful lyricist to rival Dylan (...) she has earned every moment of her success" (Daily Telegraph, 5 Sterne).
Endlich können wir die große Lucinda Williams wieder in Deutschland präsentieren, wenn auch nur für zwei Konzerte: Zusammen mit ihrem langjährigen Partner an der Gitarre, Doug Pettibone, und einem Bassisten wird Lucinda Williams ganz besondere, akustische Shows spielen. Das Berlin-Konzert wird in Kürze bereits ausverkauft sein, für Hamburg gibt es derzeit noch ein paar mehr Karten, aber die Fans sollten sich beeilen, wenn sie die Ausnahmekünstlerin erleben wollen.
Achtung: Zur Einführung in die vielschichtige Welt der Lucinda Williams haben wir eine eigene Spotify-Playlist mit 27 Tracks aus der mehr als drei Jahrzehnte umfassenden Karriere der Musikerin zusammengestellt – wichtige Tracks ebenso wie seltene Coverversionen, Songs von gefeierten Soundtracks wie „True Blood“ ebenso wie Arbeiten mit John Prine, Amos Lee oder Chip Taylor sowie Live-Versionen ihrer Hits. Diese Playlist finden Sie hier: Lucinda Williams
25 Jahre Konzertagentur Berthold Seliger Jubiläumsfestival:
Patti Smith and her band - Calexico - Bratsch - Depedro
2013 feiern wir das 25jährige Bestehen der Konzertagentur. Zum 25. Geburtstag bereichert die Konzertagentur Berthold Seliger in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Veranstalter Trinity Music GmbH das Berliner Konzertgeschehen mit einem eigenen Festival – vier Bands spiegeln die musikalische Bandbreite der Agentur wider:
Patti Smith and her band, Calexico, Bratsch und Depedro.
Patti Smith und ihre Band sowie Calexico werden volle Sets spielen (und Bratsch 45, Depedro 30 Minuten). Sozusagen ein Geburtstagsfeuerwerk anspruchsvoller und spannender Musik.
Ort: Citadel Music Festival, Berlin, Zitadelle
Datum: Dienstag, 2.Juli 2013 - Einlaß: 17.00 Uhr - Beginn: 18.00 Uhr
Diese Tourneen werden wir in den nächsten Rundbriefen ausführlich vorstellen oder haben wir bereits vorgestellt:
The Residents: Folgen Sie Randy, dem Sänger der Residents, im Blog aktuell von der Europa-Tournee: http://randyresident.tumblr.com/
Einzeltermine
Daniel Kahn & The Painted Bird
News
Wir freuen uns auf die soeben vereinbarte Zusammenarbeit mit Almut Klotz & Reverend Dabeler, deren famoses neues Album „Lass die Lady rein!“ im August bei einem der beiden besten Berliner Label, nämlich bei Staatsakt, erscheinen wird. –
„All2gethernow“, der großartige Berliner „Do-it-yourself-Enabler für Musikschaffende und deren kreative Umfelder“, dessen Kuratorium anzugehören ich die Ehre habe, wird auf der re:publica kommende Woche zwei Veranstaltungen zum Thema „Music Recommendation“ kuratieren. Musikempfehlungen sind ein essentieller Bestandteil des Musikbusiness, früher gab es die Musikpresse, heute gibt es Streamingdienste, von „Peel zu Peer“, sozusagen. Künstler wie Trent Reznor sprechen mittlerweile von „Intelligent Curation“. Doch wie funktioniert das genau? Und: wollen wir das? Brauchen wir das? Antworten gibt es am Dienstag, 7.Mai, von 18.00 bis 20.00 Uhr auf der re:publica in Berlin, Stage 4, u.a. mit Christian Tjaben, Oke Göttlich, Eric Eitel. Wir sehen uns! –
Der iranische Musiker Shahin Najafi, der seit 2005 im deutschen Exil lebt, wird mit dem Tod bedroht, weil er in einem Lied den im Jahr 869 verstorbenen zehnten Imam anruft, auf die Erde zurückzukehren. Sein Text übt mit satirischen Mitteln Kritik am diktatorischen Regime im Iran. Iranische Großayatollahs erklärten Shahin Najafi zum Ketzer, der den Tod verdiene, ein Kopfgeld in Höhe von 100 000 Dollar wurde auf ihn ausgesetzt. Ich hatte letztes Jahr bereits darüber berichtet. Nun ist ein Buch von Shahin Najafi erschienen, mit seinen Songtexten sowie autobiografischen Skizzen über seine Jugend im Iran und sein politisches Selbstverständnis. „Wenn Gott schläft“ (Kiwi) kann für wenig Geld im guten Buchhandel erworben werden. –
Im letzten Newsletter hatten wir zu einem kleinen Gewinnspiel eingeladen. Sie sollten raten, welche Coverversionen Calexico auf ihre im Laufe diesen Monats erscheinende EP packen würden. Wir haben viele Zuschriften erhalten, viele waren originell oder naheliegend oder klug argumentiert oder alles gleichzeitig - von Neil Young über Lana Del Rey und Motörhead ("Eat The Rich") und Wall of Voodoo bis zu Kenny Loggins, F.S.K. und Metallica reichten Ihre Tips -
richtig war aber nur ein einziger, nämlich: Kraftwerk! Und die Gewinnerin ist Véronique Chaudanson aus, naheliegenderweise, Düsseldorf. Wir danken für die engagierte Teilnahme und zeigen jetzt schon an, daß wir im Rahmen unseres 25jährigen Jubiläums im Juni und Juli noch weitere Gewinnspiele und Verlosungsaktionen an den Start bringen werden. -
In Vorbereitung
Almut Klotz & Reverend Dabeler: Lass die Lady rein!: ab September 2013
Depedro: Oktober 2013
Amparo Sánchez: Oktober/November 2013
Television: November 2013
Unsere Spotify-Playlist
bietet im Mai 2013 neben frühlingshafter Musik u.a. von Chic, der Sugarhill Gang oder Jeb Loy Nichols wie immer auch ein paar politisch konnotierte Songs (diesmal u.a. zwei Songs, die sich mit Che beschäftigen), guten HipHop, tolle Countrymusik (u.a. von George Jones, Willie Nelson, Pink Floyd und einen Klasse Track von, ähem, Lee Marvin); John Lee Hooker & Ry Cooder legen fest, wer und was „hip“ ist, „This Is Hip“!, während griechische Rembetika-Musiker raten: „Run, Hipster!“ Sie hören natürlich Songs von Künstlern, die wir auf Tour schicken (z.B. von den Residents, von Mudhoney oder einen Calexico-Song, den Sie vielleicht noch nicht kennen), und tolle Musik von Künstlern wie Louis Armstrong, Raekwon, Socalled, den Pretenders, den Lassie Singers, Tom Waits, Roscoe Holcomb, Mavis Staples, Chet Baker, Jenny Hval, The United States Of America oder Captain Beefheart. Und Ezra Koenig von Vampire Weekend singt zusammen mit Major Lazer über „Jessica“, und Sie hören einen „Canzone Intelligente“ und eine großartige Version von „Daylight“. Unsere 46 Tracks zum Mai.
Sie finden unsere aktuelle Spotify-Playlist hier: KBS 2013 05 . Viel Vergnügen!



