29.09.2018

Helmut-Schmidt-Journalistenpreis: "Das hier ist eine PR-Veranstaltung!"

Es ist kein Naturgesetz, daß man sich als Künstler*in, als Musiker*in oder beispielsweise als Mensch aus dem Mediengeschäft den Konsumkonzernen und Banken und Versicherungen und Autokonzernen und wie sie alle heißen bedingungslos unterwirft.

weiterlesen
19.09.2018

Feine Sahne Fischfilet, der Bundespräsident und die CDU-Generalsekretärin

Daß die CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer zum beeindruckenden Open-Air-Konzert gegen Fremdenhass in Chemnitz nichts Anderes zu tun hat, als den Bundespräsidenten Steinmeier (SPD) für seine Unterstützung dieses Konzerts zu kritisieren, weil dort die Band Feine Sahne Fischfilet aufgetreten ist, ist ein echtes Armutszeugnis.
Feine Sahne Fischfilet haben für den in Sachsen dringend benötigten Antifaschismus mehr getan als alle CDU-Politiker*innen zusammen.

weiterlesen
13.06.2018

Marius Müller-Westernhagen schreibt Vorwort zu "Das Geschäft mit der Musik"

Marius Müller-Westernhagen hat der „FAS“ ein großartiges Interview gegeben, das sich wie ein Vorwort zur nächsten Auflage von „Das Geschäft mit der Musik“ liest.
Er erklärt, warum Loyalität dem Publikum gegenüber ein Geheimnis langfristigen Erfolgs ist. Und „daß man etwas ausdrückt, was andere zwar empfinden, aber selbst nicht artikulieren können.“

weiterlesen
23.12.2017

Van Morrison über Musik und das Musikgeschäft

Großartiges Interview mit dem sowieso verehrungswürdigen Van Morrison im SZ-Magazin:
"Ich bin von Beruf Musiker, Songschreiber und Sänger, aber ich sehe mich nicht als Teil des Musikgeschäfts. Wenn man von Beruf Musiker ist, ist die Musik die Hauptsache. Im Musikgeschäft ist die Musik jedoch zweitrangig, da geht es um Images, Plattenverkäufe, wie man aussieht - lauter Dinge, die nichts mit der Musik zu tun haben. Das ist ein großer Unterschied. (...)

weiterlesen
17.12.2017

Wollen wir mal über Morrissey & Rechtspopulismus reden?

Wollen wir mal kurz über Morrissey reden? Den popmusikalischen Rechtspopulisten?

In meinem 2013 erschienenen Buch „Das Geschäft mit der Musik“ hatte ich darauf hingewiesen, daß Morrissey ein Rassist ist, der gegen Einwanderung oder allgemein gegen Schwarze wettert und Chinesen als eine „Unterart“ („subspecies“), also als Untermenschen, bezeichnet. Und ich weiß, wie immer wieder nach meinen Vorträgen, wenn ich dieses Beispiel nannte, Leute zu mir kamen und fragten, ob er das denn wirklich gesagt habe. So sterben Helden(bilder)...

weiterlesen
17.12.2017

Roger Waters, der WDR und Antisemitismus

Was dem Morrisey sein Rechtspopulismus, ist dem Roger Waters sein Antisemitismus. Bei seinen Konzerten läßt der ehemalige Pink Floyd-Musiker Ballons in Schweineform mit dem Davidstern drauf in die Luft steigen – alle Juden sind Schweine! Ekelhaft.

weiterlesen
17.12.2017

Nick Cave zeigt Haltung. Und macht die bessere Musik...

Eine andere Art von Haltung als Morrissey oder Waters beweist Nick Cave. Der unsäglichen BDS-Kampagne stellt sich Nick Cave auf so einfache wie eindeutige Weise entgegen: Er spielte zwei (natürlich ausverkaufte) Konzerte in Tel Aviv, und er ließ auf einer Pressekonferenz wissen, daß er das ausdrücklich als Statement gegen die Drangsalierung durch die Israel-Boykott-Kampagne und gegen die BDS-Kampagne an sich verstanden wissen will. Bravo!
Und die bessere Musik macht Nick Cave sowieso...

weiterlesen
02.11.2017

Dercon als Vorbild für Manager und Führungskräfte

Und was macht Chris Dercon, der Möchtegern-Intendant der Polizeistaats-Bühne, die mal die Volksbühne war?
Dercon, der mit der Polizei die Volksbühne räumen ließ und sie seither von einer privaten Sicherheitsfirma vor unbefugten Zutritten schützen läßt, wird am 18.11.d.J. beim „Wirtschaftsgipfel“ der „Süddeutschen Zeitung“ im Berliner Hotel Adlon zum Thema „Anders führen – was können Manager von Führungskräften in anderen Bereichen lernen“ referieren.

weiterlesen
30.09.2017

Israelboykott, neue Folge, diesmal: Kate Tempest ist zutiefst verletzt

Israelboykott, neue Folge:
Nun hat die Rapperin Kate Tempest ihren Auftritt in Chris Dercons neuer Berliner Volksbühen abgesagt. Was ist passiert?

weiterlesen
23.06.2017

Harry Belafonte fordert zivilen Ungehorsam gegenüber Trump

Der große Harry Belafonte, 90 Jahre alt, hat dieser Tage den amerikanischen Präsidenten scharf attackiert und dazu aufgerufen, die USA durch zivilen Ungehorsam für Donald Trump „unregierbar“ zu machen. „Ich helfe den Leuten, die Dinge anders zu sehen“, sagte Belafonte früher. Von Künstlern dieses Kalibers und mit dieser Haltung bräuchten wir mehr.

weiterlesen

Seiten

RSS - Haltung abonnieren