08.08.2020

Wie es einmal fast zwei Frauen aufs Cover des „Rolling Stone" schafften...

„Wie es einmal fast zwei Frauen aufs Cover des ‚Rolling Stone‘ schafften“, lautet der auf allen Ebenen sehr lesenswerte Artikel von Stefan Niggemeier in „Übermedien“. Zwei Frauen, die Soulsängerin Joy Denalane und die Rockmusikerin Ilgen-Nur, wurden für die August-Ausgabe der deutschen Ausgabe des Fanzines (aktuelle verkaufte Auflage: ca. 12.000) interviewt (und, am Rande: das Interview ist verdammt gut und ebenfalls sehr lesenswert!

weiterlesen
08.08.2020

Hasskampagnen vs. Meinungsfreiheit

Speaking of „Rolling Stone” und „Musikexpress”:
Die ebenfalls im Axel Springer-Konzern erscheinende Tageszeitung “Die Welt” beschäftigt den „Journalisten“ Rainer Meyer, der sich „Don Alphonso“ nennt und z.B. von der „taz“ als „Der Troll vom Tegernsee“ bezeichnet wird. Don Alphonso ist auf Hasskampagnen gegen progressive Menschen spezialisiert, „die dann von seinen rechtsextremen Followern bedroht werden“ („taz“), und zwar auf widerlichste Art und Weise.

weiterlesen
02.07.2020

Negerkuß und Zigeunerschnitzel im BRD-Altersheim

Rührende Szene im Seniorenwohnheim:
Bundestagsvizepräsident Kubicki (FDP) betont: „Ich sage weiter Negerkuß!“ Und er klopft mit dem Suppenlöffel auf den Tisch: „Und ich bleibe auch beim Zigeunerschnitzel.“
Ein paar Tische weiter, ganz rechtsaußen, freut sich Roland Tichy.
Und alle sind ganz begeistert von sich selbst und ihrem gewagten Tabubruch: Ringelkiez mit Anfassen im reaktionären Teil des bundesdeutschen Altersheims…
 

weiterlesen
09.04.2020

COVID-19 und Corona. Ein Long Read mit ein paar öffentlichen Äußerungen

Ein „Long Read“ in Sachen COVID-19 und Corona:
Derzeit loben ja viele Menschen, die normalerweise mit Herrn Stoiber, Herrn Spahn oder der CDU/CSU wenig am Hut haben, die „Krisenkompetenz“ der Herren Spahn, Stoiber & Co. Das hat wahrscheinlich auch mit der unterschwelligen Sehnsucht der Deutschen zu tun, daß es in Krisenzeiten (und nicht nur dann…) starke Männer und Experten geben möge, die das Schiff sicher durch stürmische Meere steuern, „auf Sicht“. Ach, gäbe es doch den Kapitän, der…

weiterlesen
25.03.2020

Tagebücher übers Homeoffice in Zeiten der Coronära sind auch keine Lösung!

Daß jetzt alle Schriftsteller*innen und Journalist*innen mit Tagebüchern über ihr Homeoffice-Dasein in der Coronära die Seiten der Tageszeitungen und Magazine vollschreiben, kann auch keine Lösung sein!
(mal ganz abgesehen davon, daß die meisten dieser Texte furchtbar banal und langweilig sind)

weiterlesen
25.03.2020

Apollo Brown "Sincerely, Detroit" is best!

Liebe Musikjournalist*innen: Mir ein absolutes Rätsel, warum ihr Apollo Brown bei euren Jahresbestenlisten und Jahrescharts komplett ignoriert habt. Für mich ist „Sincerely, Detroit“ eines der allerbesten Alben des Jahres 2019 (neben Dina Ugorskajas Schubert-Einspielung).
Oder besprecht ihr grundsätzlich nur noch Alben, die euch von der Musikindustrie zugeschickt werden? Just asking – das ist keine Polemik, sondern eine Verständnisfrage.
(Antworten werden ggfs. auch unter Wahrung der Vertraulichkeit entgegengenommen)
 

weiterlesen
05.10.2019

Ein paar Fakten zu "Hongkong"

Ein Unternehmer, nämlich der Vorstandschef der Alba Group, Axel Schweitzer, hält sich im Interview mit dem „Tagesspiegel“ in Sachen Hongkong nicht mit der gängigen Propaganda auf, sondern benennt ein paar Fakten, die sonst im hiesigen Medieneinerlei geflissentlich verschwiegen werden:

weiterlesen
05.10.2019

Presseverlage an Google. Eine Farce

„Erst war es ein Verbrechen, dass Google Snippets aus Presseartikeln anzeigte, nun ist es ein Verbrechen, dass es keine Snippets mehr anzeigen will, weil der Konzern kein Geld für Leistungsschutzrechte zahlen will.“ (Thierry Chervel, „Perlentaucher“)

Eine kleine aktuelle Farce zum Leistungsschutzrecht:

weiterlesen
15.09.2019

Seichte Fernsehunterhaltung schafft AfD-Wähler*innen

A propos Sachsen- und Brandenburg-Wahlen (und jenseits der Tatsache, daß es schon einigermaßen überraschend ist, wie schnell angesichts von einem Viertel Rechtsradikalen- und Rassisten-Stimmen zur Tagesordnung übergegangen wird...):
Eine italienische Studie über die politischen Hinterlassenschaften des Berlusconi-Fernsehens kommt zu interessanten Ergebnissen über die kognitiven Fähigkeiten von Dauerkonsumenten seichter Programme:

weiterlesen
15.09.2019

Ideologische Entkrampfung und Richard Strauss

Er hat es wieder getan: Jan Brachmann, der eingefleischte Cordhosen-Neokon im Klassik-Feuilleton der „FAZ“, betreibt Ehrenrettung für Richard Strauss: „Dank einer ideologischen Entkrampfung erfährt Strauss’ Werk eine neue Bewertung“, behauptet Brachmann. Mal jenseits der Tatsache, daß die Werke von Richard Strauss, seit ich die Szene verfolge (also seit mehr als vier Jahrzehnten) allüberall und rauf und runter gespielt werden, und die Behauptung daher eo ipso schon ein ziemlicher Schmarrn ist – aber worin soll denn nun die „ideologische Entkrampfung“ bestehen?

weiterlesen

Seiten

RSS - Medien abonnieren