07.06.2019

EU-Urheberrechtsreform: Wer waren die größten Lobbyisten? Überraschung!

Was haben die Lobbyisten der Musik- und Verlagsindustrie – vom einschlägigen Vereinsblättchen in Baldham bis hin zur FAZ – uns monatelang eingebläut, daß es Google & Co. seien, die Lobbyarbeit gegen die EU-Urheberrechts“reform“ betreiben würden, und die Millionen Menschen, die gegen diese Reform protestiert haben, seien entweder Bots oder anderweitig von den Internetgiganten ferngesteuert.

Nun sind die Fakten herausgekommen, nämlich eine Liste der Organisationen, die bei der EU Lobbyarbeit im Bereich der Urheberrechtsreform geleistet haben. Und zu den 50 Konzernen und Lobbyorganisationen, die sich zwischen 2014 und 2018 am häufigsten mit der EU-Kommission getroffen haben, gehören, Überraschung!: Vor allem Konzerne der Musik- und Verlagsindustrie und ihre einschlägigen Lobbyorganisationen.

Am häufigsten traf sich demnach der I.F.P.I. (die internationale Lobbyorganisation der Musikindustrie) mit der EU-Kommission, direkt gefolgt von der europäischen Verlegerorganisation FEP-FEE, weiteren Lobbyorganisationen der Musikindustrie, und selbst Universal Music steht auf Platz 6 der Liste noch vor Google (Platz 7). Auf der Liste findet sich das ARD-Verbindungsbüro Brüssel (an 9ter Stelle), das ZDF (Platz 11), etliche weitere Verleger- und Musikindustrie-Lobbyorganisationen, Axel Springer (Platz 19), IMPALA (der „Indie“-Lobbyverband, Platz 22), Hubert Burda Media Holding, die GEMA, Bertelsmann, Walt Disney usw. usf.

Mit weitem Abstand am häufigsten bei der EU-Kommission lobbyiert hat die Musikindustrie. Wir kennen das Ergebnis...
Das Grundproblem bleibt, daß Großkonzerne „einen wesentlich größeren Einfluß auf Wahlen und Gesetzgebung haben als der einzelne Bürger“ (Tim Wu).

07.06.2019

BREAKING: Wird Florian Drücke künftig Lobbyarbeit für YouTube machen?

ABER:
Wer weiß, was sich da noch tut in der nahen Zukunft.
Seit Monaten versucht der Mischkonzern Vivendi, mindestens 50 Prozent seiner Universal Music Group (UMG), dem weltgrößten Besitzer von Musikrechten, zu verkaufen. Lustig ist dabei, wie bestimmte Banken wie JPMorgan das Bietergeschäft zu befeuern suchen, indem sie immer neue und immer absurdere „Analysen“ auffahren, die den Wert der UMG belegen sollen – im Februar diesen Jahres hat JPMorgan zum Beispiel den Wert von UMG mit 50 Milliarden US$ veranschlagt – der Kaufpreis für den halben Konzern müßte demzufolge 25 Milliarden betragen... Amüsant.

Die Frage ist allerdings: Wer kommt denn für den Kauf der Hälfte von Universal Music überhaupt in Frage? Selbst wenn die Angebote eher bei 20 Milliarden Euro liegen – so viel Geld kann ja auch nicht jeder mal so eben auf den Tresen von Vivendi legen.
Derzeit schälen sich als ernsthafte Interessenten der chinesische Tencent-Konzern (Internet, Spiele, Streaming... u.a. betreibt Tencent den weltgrößten Chat-Dienst WeChat, der allerdings weit mehr ist als das, sondern auch z.B. als Bezahldienst funktioniert) sowie die Private Equity-Gesellschaft KKR heraus (zu derartigen Beteiligungsgesellschaften, die ich lieber „Kapitalorganisatoren“ nenne, und deren Einfluß auf die Musikindustrie siehe „Vom Imperiengeschäft“...).

Und dann wird da immer wieder von einem anderen Konzern gemunkelt, der Interesse an einem Mehrheitsanteil an Universal haben soll – eine Firma namens Alphabet (die Mutterfirma von Google). Alphabet verfügte Ende 2018 über Barreserven (und ähnliche, schnell zu realisierende Rücklagen) in Höhe von 109 Mrd. US$ - Alphabet könnte UMG sozusagen aus der Portokasse kaufen. Natürlich würde es kartellrechtliche Probleme ohne Ende geben, was der Hauptgrund sein dürfte, warum Alphabet zögert, die UMG-Anteile zu erwerben.

Aber eine pikante Vorstellung wäre es schon – dann würde der weltgrößte Musikkonzern plötzlich zu Google/Alphabet gehören. Und der Lobbyverband der deutschen Musikindustrie würde zum größten Teil von Google/Alphabet finanziert, und Florian Drücke müßte plötzlich Lobbyarbeit zugunsten von YouTube betreiben...

07.06.2019

Yugen Blakrok! (und zwei Sätze zum Musikjournalismus)

Den Hinweis auf eines der tollsten neuen Alben (in einer an tollen neuen Alben wahrlich nicht armen Zeit) verdanke ich Lars Brinkmann, der Yugen Blakroks „Anima Mysterium“ im aktuellen Heft von „Konkret“ völlig zu Recht als „Platte des Monats“ ausgerufen hat (es ist glaube ich schon ein paar Jahre her, daß ich an dieser Stelle mal geschrieben habe, daß ich unter den meistens nur vier Platten-Rezensionen in „Konkret“ häufig mehr interessante Alben finde als in etlichen Musikmagazinen mit ihrer Flut von Rezensionen...).

Und zwei tolle Sätze zu Realität und Zukunft des Musikjournalismus 2.0 gibts in Brinkmanns Rezension sozusagen kostenlos obendrauf:
„In Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie ist das persönliche Wort ein hohes Gut, aber wir nähern uns mit dieser Epoche dem, was wir schon lange nicht mehr Arbeit nennen möchten – im Idealfall erinnert unser Musikjournalismus 2.0 mehr an das muntere Treiben von Fanzines als an die Servicearbeit von Springers AS Young Media. Soll uns recht sein: Empfehlungsmarketing wurde zur Domäne alienartiger Algorithmen, Influencer wirken schlimmer als Influenza, jetzt schlägt die Stunde der Überzeugungstäter.“

07.06.2019

Hitze, Dürre, deutsche Bauern, Klimaflüchtlinge

Sie haben sicher auch schon von der anhaltenden Dürre hierzulande gehört, die den Bauern so massiv zu schaffen macht.
Was ich mich manchmal frage: Was würde mit diesen Landwirten passieren, wenn sie nicht von Staat und EU hoch subventioniert werden würden und so mit ihrem Geschäftsmodell überleben könnten? Würden sie in dem Fall in Gegenden migrieren (müssen), in denen es bessere Möglichkeiten für die Landwirtschaft gibt? Und wenn das der Fall sein sollte – wie würde man diese Wirtschaftsflüchtlinge, die aufgrund anhaltender Dürre zur Migration gezwungen wären, in anderen Ländern aufnehmen?

07.06.2019

Die linken Lehrer sind Schuld, wenn Nazis Nazis werden!

Warum mußte Götz Kubitschek eigentlich der „Intellektuelle“ der extremen Rechten werden beziehungsweise „nach rechts rutschen“?

Der „Spiegel“ hat es in einer Homestory herausgefunden:
Schuld waren nämlich „die linken Lehrer, die in den Achtzigerjahren an den Schulen die deutsche Vergangenheit aufarbeiten wollten. Mit diesen Leuten, die interessanterweise heute die grünschwarze Regierung von Baden-Württemberg stellen, wollte Kubitschek nichts zu tun haben. Er rutschte nach rechts.“
(via „Konkret“)

Wußten wir schon immer: die „linken Lehrer“ sind Schuld, wenn Nazis Nazis werden...

07.06.2019

Beim Radfahren an Horst Tomayer denken

Ich erinnere mich häufig, wenn ich mit dem Fahrrad in Berlin unterwegs bin und mich LKWs überholen, an den großen Horst Tomayer. Der hat nämlich mal in einem Bericht seiner jährlichen Radtour von Hamburg nach Berlin (in einem Tag!) sinngemäß festgehalten, daß man als geviewter Fahrradfahrer eben auch mit Gehör fährt und weiß, daß der LKW noch nicht an einem vorbei ist, wenn das Hauptgeräusch abebbt, weil der LKW häufig noch einen Anhänger mit sich führt, der ebenfalls gefährlich für Radler*innen sein kann und den man ebenfalls hört und auf den man immer achten sollte.

Und dann freut es mich stets, an Tomayer gedacht zu haben, mit dem ich (zu unterschiedlichen Jahrzehnten) den Ort meiner Jugend (Wildenroth in Oberbayern nämlich, das „bayerische Bethlehem“, wie wir im Heimatkundeunterricht lernten) und seit ein paar Jahren auch den Verlag einiger unserer Publikationen teile, von der Zeitschrift „Konkret“ ganz zu schweigen.
(das Buch „German Poems“ von Tomayer ist übrigens Ende 2018 bei „Konkret Texte“ neu aufgelegt worden, mit den schönen Zeichnungen von Ernst Kahl – nur falls Sie mal ein kleines Geburtstagsgeschenkerl oder Mitbringsel brauchen...)

07.06.2019

Wie eine reiche Tochter mal Galeristin wurde...

Der „Tagesspiegel“ hat in einer Titelgeschichte seines Magazins „Berliner“ die Kunst-Sammlerin Julia Stoschek porträtiert. Eine Mischung aus Home- und PR-Story – „Zwei große Ausstellungshäuser voller Videokunst. Amerikanischer Glamour. Große Inszenierungen. Und sehr viel Geld. Wer ist die Kunstsammlerin Julia Stoschek?“

Aber auch für unsere Zwecke bringt die Story Erkenntnisgewinn.
„Julia Stoschek wurde hineingeboren in eine Industriellenfamilie. Brose Fahrzeugteile. 6,3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2018. Sie ist Gesellschafterin.“ Einer Firma, die von Stoscheks Urgroßvater Max Brose gegründet wurde, der seit 1933 NSDAP-Mitglied war und eine Stütze des NS-Systems, Wehrwirtschaftsführer, „Eigentümer einer der ersten Hitler-Büsten überhaupt“, und natürlich beschäftigte die Firma „kriegsgefangene Zwangsarbeiter“, Basis des heutigen Profits.
Aber ihre Sammelleidenschaft hat natürlich nichts mit ihrem Geld zu tun: „Es reicht nicht, ‚die finanziellen Mittel’ zu haben. Man muß auch das Vertrauen der Künstler, der Galerien gewinnen. Professionell sein. Sich etablieren. Und man muß einen Namen haben.“

Und dann die rührende Geschichte der mit Kunst in Berührung kommenden Unternehmertochter: „Sie lernt den Fotografen Andreas Gursky kennen. Sie werden ein Paar. Sie zieht in seine Heimat Düsseldorf, sie eröffnet eine Galerie und verkauft: nichts. Also beginnt sie zu besitzen. Mehr, immer mehr, von dem, was sie fasziniert.“
So ist das, wir kennen das alle, eine typische Alltagsgeschichte, man eröffnet eine Galerie, verkauft nichts, also „beginnt man zu besitzen“, wie es eben so ist, und das hat natürlich nichts damit zu tun, daß Frau Stoschek über „die finanziellen Mittel“ verfügt, überhaupt nicht. Jede*r kann eine Galerie eröffnen, nichts verkaufen und stattdessen eben die Kunst besitzen, die man eigentlich zum Verkauf anbietet. Denn die Kunst ist bekanntlich umsonst, Galerieräume kosten keine Miete, und Galeristen können von Luft und Liebe leben...

So ist das mit der gefeierten Galeristin, die „mit dem Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, ein Kind hat“ und „in verschiedenen Welten wandelt. Die Familie, in der sie aufgewachsen ist, ist ihr Fundament und Wand. Die Kunst ist ihr Fenster. Ihren Reichtum nutzt sie, um den Blick durch dieses Fenster mit anderen zu teilen.“

Ich glaube, man nennt dieses Geschäftsmodell neuerdings Sharing Economy – oder habe ich da wieder mal was mißverstanden?

07.06.2019

Ist Rapmusik wirklich Musik?

Liebe FAZ, sag mal:
Ich finde das ja wirklich toll, daß du neuerdings so umfangreiche Berichte zur Rap-Musik bringst, Interviews mit Rapper*innen und mit Leuten wie Jan Wehn und Davide Bortot, die ein Buch über die deutsche Rap-Geschichte verfasst haben.

Ich frage mich nur, warum du all diese Rap-Geschichten in „Deutschland und die Welt“ bringst, also auf der Seite mit bunten Geschichten aus aller Welt, die ich für gewöhnlich einfach überblättere.
Meinst du nicht auch, daß es bei diesen Geschichten um Musik geht und sie deshalb in dein Feuilleton gehören würden?
Oder bist du der Meinung, daß Rap-Musik doch keine „richtige“ Musik ist und deswegen nicht in dein Feuilleton gehört, sondern zwischen die Geburtsmeldungen und Scheidungsgeschichten der Königshäuser und B-Prominenten?

Ich frag ja nur.

07.06.2019

30 Jahre Mauerfall - mit Dieter Bohlen, DJ Ötzi, Jürgen Drews und Roberto Blanco

30 Jahre Mauerfall, und das haben wir nun davon:

„Großes Jubiläums-Konzert mit Inka Bause und Jürgen Drews“ titelt die „Berliner Zeitung“ und kennt weitere Namen, die bei einem Konzert in Berlin am 3.Oktober 2019 in der Nähe der East Side Gallery auftreten werden: „Dieter Bohlen, DJ Ötzi, Boney M. und Roberto Blanco.“

Ach, wäre uns das doch erspart geblieben!

07.06.2019

Jede Niederlage ein Sieg! Wie die Deutsche Grammophon mit Pippi Langstrumpf rechnet

Der „Klassik“-Tonträgermarkt liegt am Boden – aber die Plattenfirmen posaunen Erfolgsmeldungen. Zwar weist der Bundesverband Musikindustrie für das Klassik-Repertoiresegment für 2018 nur noch einen Umsatzanteil von gerade mal 2,5 Prozent aus. Das sind noch einmal 0,6 Prozentpunkte weniger als noch 2017; in den vergangenen fünf Jahren hat sich der Marktanteil der Klassik mehr als halbiert.
Doch in diesem zumindest anspruchsvollen Marktumfeld hat die Deutsche Grammophon ihre Position offenbar festigen können: Der Marktanteil der Deutschen Grammophon sei im vergangenen Jahr, in dem das renommierte Klassik-Label seinen 120. Geburtstag feierte, weiter gewachsen, teilen die Klassikspezialisten aus dem Hause Universal Music mit.
„Nach den Jahrescharts 2018 lag er bei 29,3 Prozent und damit um 3,2 Prozentpunkte über dem Vorjahr", heißt es laut „Musikwoche“ aus Berlin mit Verweis auf Zahlen von GfK Entertainment. „Der Abstand zum nächstgrößeren Mitbewerber konnte auf elf Prozentpunkte ausgebaut werden."

Dummerweise sind 26,1% von 3,1% aber 0,8091%, während 29,3% von 2,5% nur 0,7325% sind – der Anteil der Deutsche Grammophon am gesamten deutschen Tonträger-Umsatz ist also binnen Jahresfrist um fast zehn Prozent gesunken. Aber es kann natürlich nicht sein, was nicht sein darf, also verbreitet man unverdrossen Erfolgsmeldungen:

Jede Niederlage ein Sieg!

Und Max Richter soll, wie von Insidern zu hören ist, für die Deutsche Grammophon bereits an einer Re-Composed-Version des Pippi-Langstrumpf-Lieds arbeiten: „2 mal 3 macht 4 – widdewiddewitt – und 3 macht Neune! Ich mach mir die Welt – widdewidde – wie sie mir gefällt“...

07.06.2019

Klasse Satz: Pamela Anderson sagt...

„Der einzige Weg in die Freiheit führt über den gemeinsamen Kampf der Unprivilegierten.“
(Pamela Anderson)

07.06.2019

Ätherisch-barockes Klanggemälde

Seit über zwei Wochen frage ich mich nun, was ein „ätherisch-barockes Klanggemälde“ sein soll, mit dem der Popredakteur der „taz“ das neue Album „Blood“ von Kelsey Lu unter der sehr einfühlsamen Überschrift „Ruderschnecke im Ozean“ besprochen hat.
„Ätherisch“ verstehe ich, „barock“ auch, aber was das eine mit dem anderen zu tun haben soll, und dann noch mit Kelsey Lu, bleibt ein Rätsel. Wer kann lösen?

07.06.2019

Twitter, Facebook, Heiko Maas & andere Zensurmaschinen

Twitter und Facebook sind auch Zensurmaschinen, das ist nichts Neues. Twitter-Chef Jack Dorsey erklärte letzten Herbst bei einer Anhörung des US-Kongresses, Twitter lasse sich in seinen Entscheidungen „nicht von politischen Ideologien" leiten, sondern teile die Sorgen der Politiker angesichts „bösartiger ausländischer Anstrengungen, die Menschen in den USA und überall in der Welt zu manipulieren und zu entzweien". Weswegen es dem russischen Sender RT nun verboten sei, auf Twitter bezahlte Werbung zu schalten.

So ist das alles.

In den letzten Wochen wurden etliche Fälle bekannt, daß Twitter, das mehrheitlich im Besitz einiger der größten Hedgefonds wie der Vanguard Group, Mogan Stanley und Blackrock ist (die auch in meinem neuen Buch „Vom Imperiengeschäft“ eine nennenswerte Rolle spielen), die Nutzerkonten von kritischen Journalist*innen und Blogger*innen gesperrt hat. Die Reihe reicht vom renommierten Rechtsanwalt Thomas Stadler, der auch einen Blog „Internet-Law“ betreibt und sich auf Twitter ironisch zur AfD geäußert hat, bis hin zur Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD), die sich in einem Tweet zu Mohammed geäußert hatte.

Verstärkt werden derartige Zensurmaßnahmen der sogenannten sozialen Netzwerke durch den Druck aus der Politik, wonach Twitter, Facebook & Co. durch „gezielte Desinformation“ Wahlen manipulieren könnten. Das war ja auch ein Grund für die Verschärfung des EU-Urheberrechts.

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kommentierte nun voll schwülstiger Betroffenheit:
„Dass der Twitter-Account von Sawsan Chebli gesperrt ist, ist mit nichts zu rechtfertigen. Angesichts der vielen geduldeten rassistischen Hass-Tweets irritiert die Entscheidung umso mehr.“
Meint Heiko Maas (SPD), der Befürworter des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes...

07.06.2019

Die zehn größten europäischen Luftverschmutzer

Die zehn größten europäischen Luftverschmutzer (laut Sandbag.org):

Sieben der zehn größten europäischen Luftverschmutzer sind deutsche Kohlekraftwerke (die Statistik hat sich 2018 nur in einem Punkt geändert: auf Platz 10 befindet sich jetzt Ryan Air).
Es bringt ganz sicher nichts, wenn Deutschland einseitig aus der Kohle aussteigt, solange all die anderen noch... klar.

07.06.2019

Armutsbekämpfung hie & da...

Übrigens: Die EU hat einen 10-Jahresplan zur Armutsbekämpfung. In den letzten zehn Jahren verblieb die Armutsquote in der EU laut Eurostat bei 16,9%.

China hat 5-Jahrespläne zur Armutsbekämpfung. In den letzten fünf Jahren sank die Armutsquote in China von 10,2 auf 3,1 Prozent.

Wollte ich nur mal so gesagt haben.

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