Alleinstehende in D besonders von Armut bedroht

14.02.2018

Fast jeder dritte Alleinstehende in Deutschland ist von Armut bedroht. Nach den jüngsten Zahlen des Statistikamts der Europäischen Union, Eurostat, waren dies 2016 32,9 Prozent. Zehn Jahre zuvor waren es noch 21,5 Prozent.
Der Anteil der von Armut bedrohten Alleinstehenden nahm laut Eurostat bereits 2007 auf 27,3 Prozent zu und liegt seit 2011 bei mehr als 30 Prozent. Besonders betroffen seien ältere Menschen mit kleinen Renten oder Grundsicherung, Jüngere auf dem Weg von einer Ausbildung ins Berufsleben und Niedrigverdiener.

Reiche werden immer reicher, Arme werden immer mehr

18.12.2016

Zwei Meldungen:

„Deutsche Vermögen wachsen rasant.
Reiche in Deutschland werden einer Studie zufolge immer reicher. Die Zahl der Millionäre ist rasant gestiegen.“
(SPON 22.11.2016)

„Sozialhilfe und Hartz IV: Fast jeder Zehnte bekommt Stütze.
Die Zahl der Menschen in Deutschland, die staatliche Unterstützung erhalten, ist erneut gestiegen – auf rund acht Millionen.“
(SPON 28.11.2016)

Soziale Mindestsicherung in D

02.12.2015

Fast jeder zehnte in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt (12/2015) auf sogenannte soziale Mindestsicherung angewiesen. Zum Jahresende 2014 erhielten 7,55 Millionen Menschen Hartz IV, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz oder der Kriegsopferfürsorge. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 9,3 Prozent.

Jeder Achte ist überschuldet

02.12.2015

Und am gleichen Tag ist in der „Berliner Zeitung“ zu lesen:
„Jeder Achte ist überschuldet – Trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung steigt die Zahl der Erwachsenen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.“
Doch was ist eine „gute wirtschaftliche Entwicklung“? Gemeint ist hier wohl eher eine gute Entwicklung für die Wirtschaft denn eine gute wirtschaftliche Entwicklung für die Menschen. Und eine gute Entwicklung für „die Wirtschaft“ bedeutet eben nicht, daß es den Menschen gut geht.

Armut in BRD 2013

07.01.2015

Jeder fünfte Einwohner Deutschlands war 2013 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Das entspricht rund 16,2 Millionen Menschen beziehungsweise 20,3 Prozent der Bevölkerung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag aus der Untersuchung "Leben in Europa 2013“ berichtete.
(SPON, 16.12.2014)

Armut trotz Arbeit

01.12.2014

„Es gibt vermehrt Armut trotz Arbeit. Gleichzeitig hat die Lohnspreizung zugenommen. Sowohl beim Einkommen wie auch beim Vermögen spaltet sich die Gesellschaft deutlicher in Arm und Reich. Während die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung laut Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung über 53 Prozent des Nettogesamtvermögens verfügen, muss sich die ärmere Hälfte mit gerade mal 1 Prozent des Nettogesamtvermögens begnügen.

Arm trotz Jobwunder

01.11.2014

„Arm trotz Jobwunder.
In Deutschland sind 13 Millionen Menschen in einer finanziell prekären Situation.
In Deutschland hat die Beschäftigung einen Rekordwert erreicht, die Zahl der Erwerbstätigen steigt seit Jahren. Trotz des viel gepriesenen ‚Jobwunders’ ist die Zahl der armen Menschen nicht gesunken. Unter den Erwerbstätigen ist das Armutsrisiko sogar gestiegen. Das zeigen Daten, die das Statistische Bundesamt jetzt veröffentlicht hat.

Armut in GB

29.06.2014

"An den Rändern wächst die Armut.
Eine brisante Studie aus Großbritannien zeigt: Trotz steigender Wirtschaftskraft nimmt die materielle Not zu.

Kinderarmut in Europa nimmt zu

31.03.2014

Kinderarmut und Armut allgemein nehmen in Europa drastisch zu.
Das ist das Ergebnis einer neuen Studie "The European Crisis and its Human Cost", die Jorge Nuño-Mayer, Generalsekretär von Caritas Europa, jetzt vorgestellt hat und die sich mit den Auswirkungen der Krise und der Austeritätspolitik, die maßgeblich von der bundesdeutschen Regierung betrieben wird, beschäftigt.

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