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18.10.2013

Heino geht in die Hamburger Schule

Seit dem 18.Oktober geht Heino in die Hamburger
Schule. Auf der heute erschienenen, erweiterten Version seines Cover-Albums „Mit
freundlichen Grüßen“ namens „Jetzt erst recht“ singt Heino u.a. den Song „Kapitulation“
von Tocotronic.

Wäre doch auch ein prima Song für CDU- und
SPD-Granden bei ihrer nächsten Wahlparty. Oder doch eher für die Grünen? Anything goes!

15.10.2013

Autokanzlerin und BMW-Lobbyisten

Und wie wird hierzulande Politik gemacht?

Zum Beispiel so:

Am 9.Oktober 2013 haben die BMW-Anteilseigner
Johanna Quandt und ihre Kinder Stefan Quandt und Susanne Klatten der CDU laut
SPON je 230.000 Euro gespendet. Insgesamt erhielt die Partei der „Autokanzlerin“ also von der
BMW-Anteilseigner-Familie eben mal 690.000 Euro. Stefan Quandt hält laut SPON 17,4 Prozent der BMW-Anteile, Mutter
Johanna 16,7 Prozent und Susanne Klatten 12,6 Prozent.

Nur fünf Tage später, am 14.Oktober 2013, verhindert die CDU-geführte
deutsche Bundesregierung...

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15.10.2013

Kretschmanns Politikverständnis

Auch „Grünen“-Ministerpräsident Kretschmann macht auf seine ganz eigene
Art Politik: Er erklärt das von der Partei in jahrelanger Kleinarbeit
zusammengestellte und einmütig verabschiedete Wahlprogramm seiner Partei im
„Spiegel“ kurzerhand für obsolet:

„Das Wahlprogramm
ist erledigt, es ist vom Wähler abgestraft.“

So ist das heutzutage: Man macht nicht mehr Politik, man betreibt
Populismus. Man kämpft nicht mehr für Ideen und Konzepte, von denen man die
WählerInnen zu überzeugen sucht, sondern man hängt sein Fähnlein in den Wind
und...

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12.10.2013

Luxus-Bischof

Während der Limburger Bischof Tebartz-van Elst sich aufführt
wie ein barocker Fürstbischof.

„Ich brauche keinen
pompösen Lebensstil“, sagte der Herr Bischof nun laut SPON. Natürlich
nicht. Nur eben einen First Class-Flug, wenn er mal die Ärmsten der Armen in
Indien besucht, eine freistehende Badewanne für 15.000 Euro und diverse
Kunstwerke für 450.000 Euro in seinem Bischofssitz. Die ursprünglich auf
200.000 Euro veranschlagte Privatwohnung des Herrn Bischofs kostete laut SPON
am Ende 2,98 Millionen Euro, ohne Einrichtung wohlgemerkt. 2,98...

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12.10.2013

Armut in Europa lt. Rotem Kreuz

Ein Bericht des Internationalen Roten
Kreuzes malt laut „Telepolis“ ein düsteres Bild von der sich verschlechternden
Situation in Europa und fordert eine Abkehr vom Sparen. „Das IFRC (Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung)
kritisiert in einem Bericht, der eben veröffentlicht wurde, die
Austeritätspolitik in Europa. Obwohl der Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise
schon fünf Jahre zurückliegt, würden immer noch Millionen Menschen in die Armut
rutschen. Europa sei mit der ‚schwersten humanitären Krise seit 60 Jahrzehnten’
konfrontiert,...

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07.10.2013

Katholische Kirche gewährt Wiederverheirateten Sakramente

Es gibt nichts mehr auf der Welt, worauf man sich verlassen könnte.
Nicht einmal auf die katholische Kirche.

„Katholische
Kirche gewährt Wiederverheirateten Sakramente“, lese ich auf SPON. „Die Erzdiözese Freiburg lässt Geschiedene, die wieder
heiraten, zur Kommunion zu - knüpft das aber an Bedingungen.“

Bedingungen hin oder her – wie radikal! Da sind wir aber wirklich froh...

Und warten Sie ab, in noch nicht einmal 300 Jahren lassen sie dann auch
noch ihre Pfaffen heiraten, Sie werden sehen, die Katholiken schrecken einfach
vor gar nichts...

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04.10.2013

Blog September-Rundbrief

Und wer ist Deutschlands bedeutendster Indie? Klar, das ist „Indie-Neumann“,
der Kulturminister. So sehen das zumindest die Funktionäre des VUT, des
Dachverbands der deutschen Indie-Plattenfirmen, die dem Kulturstaatsminister
soeben den „Sonderpreis“ der „VUT Indie Awards“ überreicht haben.

Doch wofür steht der CDU-Minister? Seit Jahren profiliert sich Neumann
als „Anwalt der Kreativen“, womit er jedoch
nicht etwa gesetzlich festgelegte Mindestgagen für Künstler oder Mindestlöhne
für die oft geringfügig Beschäftigten in der Kulturindustrie meint,...

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21.09.2013

Sven Regener und PRISM

Gefunden auf „Digitale Notizen“, dem Blog von Dirk von Gehlen:

„Sven Regener war
am Samstag in der Sendung "Neugier genügt" bei WDR5 zu Besuch, um
über sein neues Buch "Magical Mystery" zu sprechen. Sabine Brandi
stellte ihn darin als “Gott des Urheberrechts”.

Sie fragte ihn
darin:

   Wie geht es Ihnen eigentlich jetzt, wo die
ganze Freiheit des Netzes vor allem die Freiheit der Geheimdienste ist?

Regener antwortet
darauf in einer Form, aus der sich auch ableiten lässt, warum die
Überwachungsmeldungen der vergangenen...

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21.09.2013

Leander Haußmann und die CDU

Und was macht Sven Regeners Kumpel Leander
Haußmann? CDU wählen:

„Ich wähle
die CDU, allein schon, um die SPD zu bestrafen. Ich zahle über die Hälfte
meines Gehalts Steuern und habe immer am Ende des Jahres ein Problem, auf
höherem Niveau. (...) Und ich muß auch sagen, daß die Kultur in CDU-regierten
Ländern gut aufgestellt ist, in SPD-regierten Ländern eben nicht. Da ich von
der Kultur komme, habe ich mich dem Christlich-Demokratischen zugewandt, zumal
ich auch kirchlich organisiert bin.“

Interessant dabei ist, daß der arme Leander...

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21.09.2013

Tengelmann, KiK und Angela Merkel

Doch für die CDU ist nicht nur Leander Haußmann, sondern auch die
Familie Haub, der Tengelmann gehört: Mit einer großen Zeitungsanzeige machte
die Unternehmensgruppe Tengelmann in den letzten Tagen vor der Bundestagswahl
Stimmung für Angela Merkel.

„Im Zweifel für
die Raute. Treffen Sie Ihre Wahl!“ hieß es in der Anzeige.

Laut „SPON“ steckt
„hinter der ungewöhnlichen Aktion eine
Familiendynastie, zu der die Kaiser's-Supermärkte ebenso gehören wie die
Baumarktkette Obi und der umstrittene Textildiscounter Kik. Außerdem ist
...

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20.09.2013

Arsch und Hintern, taz und SZ

Wie groß ist eigentlich der Unterschied zwischen der
Süddeutschen Zeitung und der Tageszeitung? Klaus Walter ist es aufgefallen:
Nämlich „so groß wie der Unterschied zwischen Arsch
und Hintern. „Ärsche lügen einfach nie“ - so betitelt die TAZ ihre hymnische
Rezension des neuen Albums von Janelle Monae. „Hintern lügen nie“ – diese
Überschrift wählt die SZ, beide Autor-Innen haben sich von „The Booty don´t
lie“ inspirieren lassen, eine Zeile aus „Q.U.E.E.N.S.“, Monaes extrem
königlichem Duett mit fellow queen & electric lady Erykah Badu.“ (im...

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15.09.2013

Künstler und Ferienwohnung

In der Wochenendbeilage der „Berliner Zeitung“ gibt es eine Rubrik
namens „Mein Platz“, in der Menschen von ihrem Lieblingsplatz erzählen und
ebendort abgebildet werden.

Am 7.9.2013 tut dies eine Künstlerin, die sich am Fenster ihres Ateliers
im Wedding fotografieren läßt und dazu u.a. erzählt: „Mein Atelier liegt in einem heruntergekommenen Industriebau (...) Als
ich vor vier Jahren einzig, mußte ich noch mit einem Ölofen heizen. Im Winter
waren es nicht einmal zehn Grad am Fenster. Schließlich hat ein Amerikaner das
Haus gekauft, er baute...

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15.09.2013

Künstler und Eigentumswohnungen

Wie man ja überhaupt noch viel lieber die freie Berliner Kunstszene bei
ihren Forderungen nach bezahlbaren oder geförderten Ateliers unterstützen
würde, wenn man nicht so viele Künstler kennen würde, die von ihren Eltern
große und schöne Eigentumswohnungen geerbt oder sie anderweitig finanziert
haben, die sich aber gleichzeitig ihr boheme-haftes Künstlerdasein von der
öffentlichen Hand (also letztlich u.a. von den Schlecker-Verkäuferinnen oder
den Müllfahrern, um es mal moralisch zu formulieren) finanzieren lassen.

Das Problem ist natürlich, daß...

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15.09.2013

Zur Bundestagswahl 2013

Man hat das Gefühl... oh, das ist unpräzise formuliert, es muß richtig
heißen: Die Politik, vor allem aber die Medien geben einem das Gefühl, als ob es im Wahlkampf nur um eine
Quanten-kleine Bandbreite von Themen gehe, irgendwo zwischen Seehofers Maut und
Steinbrücks Mittelfinger. Klar ist: Muttis (also Merkels) Wahlkampf und das,
was die Medien als bereitwillige Liebesdiener daraus machen, ist eine
biedermeierliche Paraphrase angeblich demokratischer Auseinandersetzung, mit
der uns vorgespielt wird, es gehe um nichts, wir seien alle glücklich. Dabei...

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15.09.2013

Casper und Roland Kaiser

Sie erinnern sich an Casper, diesen freundlichen jungen Mann, der,
sobald ein neues Album von ihm erscheint, so durch die Verwertungsmühlen der
Kulturindustrie geschüttet wird, wie Max und Moritz – Rickeracke! Rickeracke!
Geht die Mühle mit Geknacke – vom Müllermeister geschrotet werden. Casper wird
vom sonst eigentlich so geschmackssicheren Popfeuilleton der „Berliner Zeitung“
mit einem Interview geadelt, und „Spex“ versteigt sich in einer Titelstory gar
zu der Behauptung, Casper sei der beste deutsche Rapper.

Wahrscheinlich meinen sie Texte wie...

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